KI: OpenAI bringt Microsoft 30 Milliarden - und kostet 100 Milliarden
Microsoft soll bislang mehr als 100 Milliarden US-Dollar für die Partnerschaft mit OpenAI ausgegeben haben. Das berichtet Windows Central(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine Aussage von Microsoft-Manager Michael Wetter, die dieser im Gerichtsverfahren zwischen Elon Musk und OpenAI gegeben hat.
Die Investitionen betreffen zu einem großen Teil Infrastruktur wie Rechenzentren und Hosting-Kosten für Microsofts KI-Angebot, das zusammen mit OpenAI entwickelt wurde. Den 100 Milliarden US-Dollar Kosten stehen allerdings nur Einnahmen in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar entgegen, die laut The Information(öffnet im neuen Fenster) zwischen 2023 und 2025 generiert wurden.
Damit sind Microsofts KI-Unternehmungen bislang ein Minusgeschäft. Allerdings muss beachtet werden, dass Investitionen in Rechenzentren sich in der Zukunft noch amortisieren können und unabhängig von der Zusammenarbeit mit OpenAI sind.
Microsoft setzt voll auf KI
Wetter zufolge musste Microsoft die meisten dieser Investitionen noch vor den ersten Einnahmen tätigen. Das ist plausibel, da ohne Infrastruktur kein KI-Angebot existieren kann. Microsoft setzt seit einigen Jahren stark auf KI in seinen Anwendungen, unter anderem in Windows. Neue Windows-Notebooks haben etwa eine eigene Copilot-Taste.
Microsofts Fokus auf KI in seinen Programmen und in Windows hat aber zu gemischten Reaktionen geführt. Aktuell verringert das Unternehmen seine KI-Funktionen wieder. Nutzer fragen sich unter anderem, wie sinnvoll die KI-Hilfe tatsächlich ist.
Microsoft und OpenAI haben ihre Partnerschaft vor Kurzem erneuert. Reuters(öffnet im neuen Fenster) zufolge soll Microsoft aber auch nach Möglichkeiten suchen, KI-Start-ups zu kaufen, um im nächsten Jahr ein eigenes KI-Modell zu präsentieren. Damit würde man sich aus der Abhängigkeit von OpenAI lösen.
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