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KI-Modelle: Google veröffentlicht Gemini 3.8 Flash und Flash Cyber

Google stellt Gemini 3.8 Flash und 3.8 Flash Cyber vor. Die KI-Modelle sollen Programmierung und IT-Sicherheitsanalysen verbessern.
/ Nils Matthiesen
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Google bringt Gemini 3.8 heraus . (Bild: men Ben Youssef / Hans Lucas / AFP via Getty Images)
Google bringt Gemini 3.8 heraus . Bild: men Ben Youssef / Hans Lucas / AFP via Getty Images

Google erweitert sein Angebot an künstlicher Intelligenz(öffnet im neuen Fenster) und veröffentlicht drei Wochen nach Version 3.7 das dritte Flash-Modell innerhalb von sechs Wochen. Konkret bringt das US-Unternehmen mit Gemini 3.8 Flash und Gemini 3.8 Flash Cyber zwei neue Modellvarianten auf den Markt. Die Entwicklung zielt vor allem auf Verbesserungen bei Programmieraufgaben, komplexem schrittweisen Denken sowie autonomen Agenten-Workflows ab.

Höhere Präzision beim Programmieren

Bei der Standardvariante Gemini 3.8 Flash hat Google laut eigenen Angaben die Leistungsfähigkeit für die Softwareentwicklung und für autonome Abläufe verbessert. Das Modell soll bei komplexen Anfragen eigenständig mehr Zwischenschritte ausführen und benötigte Werkzeuge iterativ einsetzen. Durch diesen Prozess sollen präzisere Ergebnisse erzielt werden. Zwar führe das veränderte Vorgehen unter Umständen zu einem höheren Token-Verbrauch, steigere jedoch die Resultate in Entwickler-Benchmarks wie DeepSWE v1.1 deutlich.

Die Nutzung kostet zum Einführungspreis weiterhin 0,75 US-Dollar pro Million Input-Tokens sowie 3,75 US-Dollar pro Million Output-Tokens . Dieser Preis gilt laut Google bis Ende 2026, danach steigen die Kosten auf 1,50 beziehungsweise 7,50 US-Dollar pro Million Tokens. Für Anwendungsfälle mit hohem Anspruch an Token-Effizienz lässt sich die Aufwandsstufe im Modell anpassen. Alternativ steht die Version 3.7 Flash weiterhin zur Verfügung.

Spezialmodell für IT-Sicherheitsanalysen

Zusätzlich führt Google die spezialisierte Variante Gemini 3.8 Flash Cyber ein, die für Aufgaben der IT-Sicherheit konzipiert ist. Diese Ausführung soll Schwachstellen im Quellcode selbstständig aufspüren und direkt korrespondierende Sicherheitsupdates erstellen. In einem internen Benchmark von Google über 20 verschiedene Programmiersprachen hinweg erreichte das Modell laut Unternehmensangaben eine Erkennungsquote von mehr als 70 Prozent. Intern setzt Google die Technologie bereits ein, um Sicherheitslücken in seiner Cloud-Infrastruktur und im Chrome-Browser zu beheben.

Gemini 3.8 Flash Cyber steht allerdings nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Zugriff ist über das sogenannte Fairwind-Programm beschränkt und wird gezielt ausgewählten Behörden, Betreibern kritischer Infrastrukturen sowie Software-Maintainern bereitgestellt.

Die Standardversion Gemini 3.8 Flash ist ab sofort über die Gemini-API in Google AI Studio, Google Antigravity und Android Studio erreichbar. Entwickler erreichen das Modell zusätzlich über den UI-Generator Stitch und Unternehmenskunden nutzen das Modell über Gemini Enterprise. Zahlenden Abonnenten der Tarife Google AI Pro und Ultra steht die neue Version direkt in der Gemini-App sowie im KI-Modus der Google-Suche bereit, außerdem in Gemini für Google Sheets.

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