KI-Modell: OpenAI macht ChatGPT weniger faul

In einer Modellvorschau will OpenAI die Faulheit von GPT-4 reduzieren – abstellen kann es das Verhalten offenbar nicht.

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ChatGPT soll jetzt öfter selbst Arbeiten, statt  faul liegen zu bleiben.
ChatGPT soll jetzt öfter selbst Arbeiten, statt faul liegen zu bleiben. (Bild: Pixabay)

Das KI-Unternehmen OpenAI hat einige aktualisierte Modelle veröffentlicht und reduziert die Preise für GPT-3.5 Turbo. Hinzu kommen neue Möglichkeiten zur besseren Verwaltung von API-Keys sowie für ein besseres Verständnis der API-Nutzung, wie es heißt. Diese mehrheitlich für Entwickler interessanten Änderungen enthalten aber auch offenbar erste Arbeiten daran, das aktuelle Modell weniger faul zu machen, was letztlich allen Nutzern zugutekommen dürfte.

Ende vergangenen Jahres gab es zahlreiche Hinweise von Nutzern, wonach das aktuelle Modell GPT4 immer "fauler" wird. Die Verantwortlichen von OpenAI bestätigten das in einer kurzen Ankündigung. Das Verhalten sei jedoch nicht intendiert. Einen Grund dafür konnte OpenAI noch nicht nennen.

Konkret meldeten Nutzer des Dienstes, dass dieser nicht mehr die gewünschten Antworten auf entsprechende Anfragen gebe, sondern stattdessen die Nutzer selbst zum Arbeiten aufforderte und dazu etwa eine Anleitung liefere. Das will OpenAI der nun verfügbaren Vorschau auf das aktualisierte GPT-4 Turbo zufolge zumindest in Teilen behoben haben.

Dazu heißt es: "Das Modell erledigt Aufgaben wie die Codegenerierung gründlicher als das vorherige Vorschaumodell und soll Fälle von Faulheit reduzieren, in denen das Modell eine Aufgabe nicht erledigt." Komplett abstellen konnte OpenAI das Verhalten demnach wahrscheinlich aber nicht, was wiederum auch darauf hindeutet, dass die Ersteller des Modells noch keine hinreichende Erklärung für das Auftreten dieses Verhaltens haben. Ob und wann OpenAI die Faulheit des Chatbots komplett beenden kann, ist also weiter unklar.

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