Abo
  • Services:

KI: Machine-Learning-System scannt Personen als 3D-Modelle ein

Deutsche Forscher entwickeln einen 3D-Scanner, der mit nur einer Kamera und maschinellem Lernen Personen aufnimmt und in editierbare Modelle umwandelt. Damit sollen Spieler eigene Avatare erstellen können. Noch ist das System aber nicht genau genug dafür.

Artikel veröffentlicht am ,
Der KI-Algorithmus wandelt Personen in 3D-Modelle um.
Der KI-Algorithmus wandelt Personen in 3D-Modelle um. (Bild: Max-Planck-Institut/TU Braunschweig)

Forscher des Max-Planck-Institutes und der TU Braunschweig arbeiten an einem 3D-Scanner, der Machine Learning zum Erstellen von virtuellen Modellen echter Personen verwendet. Die Software nimmt dabei mehrere Frames von Probanden aus verschiedenen Richtungen auf, errechnet die räumliche Tiefe und wandelt dieses Material in eine 3D-Figur um. Aus den Bildern werden außerdem entsprechende Texturen erstellt, die Nutzer auf das generierte Modell anwenden können.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Obwohl es 3D-Scanning-Methoden echter Personen bereits gibt, soll der Vorteil dieses Systems sein, dass dazu nur eine Kamera und ein daran angeschlossener Rechner benötigt wird. Zum Scannen muss sich die Zielperson um die eigene Achse drehen, während die Kamera das Videomaterial aufnimmt. Im anschließenden Schritt trennt der Algorithmus den Hintergrund von der eigentlichen Person. Es ist also sinnvoll, vor einer farblich gleichmäßigen Szene oder einem Greenscreen zu stehen, damit Kanten korrekt erkannt werden.

Gelenke und Kleidung werden generiert

Ein trainiertes Machine-Learning-Modell errechnet daraus ein 3D-Abbild und die Position der Gelenke - inklusive Haaren und Kleidung. Das ist zum späteren Animieren wichtig, wenn Arme und Beine per Keyframe-Animation bewegt werden sollen. Erste Versuche sind bereits erfolgreich und haben eine Genauigkeit von etwa 5 Millimetern. Wobei hervorstehende Körperteile wie Brust und Hüfte weniger genau erkannt werden. Ein Verbesserungsschritt wäre es laut den Entwicklern, das generierte Schattenabbild für die spätere Umdandlung noch detaillierter zu machen. Statt einem flachen weißen Hemd wären dann etwa sichtbare Falten in diesem Hemd denkbar. Auch Haare sind bei einer Toleranz von 5 mm noch eher ein Knäuel als eine funktionierende Frisur.

Die Forscher können sich solche importierten Modelle für die Entwicklung von persönlichen Avataren in Games vorstellen. Auch ein Einsatz in Virtual Reality können sie sich denken. Dort bewegen sich Spieler sogar von Natur aus im Kreis. Ein Live-Rendering wäre daher theoretisch möglich - vielleicht in Zukunft Realität.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 4 Spiele gratis erhalten
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

FreierLukas 18. Apr 2018

Kommt ganz darauf an mit welchen Datensätzen die Maschine angelernt wurde. Wenn man sie...


Folgen Sie uns
       


Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme)

Sony hatte während der Übertragung der Pressekonferenz der E3 2018 massive technische Probleme. Abseits davon waren die gezeigten Spiele aber sehr gut. Trotzdem empfehlen wir, den Abschnitt nach The Last of Us bis zu Ghost of Tsushima zu überspringen. (Minute 40-50)

Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme) Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

    •  /