Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
KI:
Leistungssprung durch Rechnen mit Licht

Durch die rasante KI -Entwicklung gelangen herkömmliche Prozessoren an ihre Leistungsgrenzen. Lichtbasierte Technik kann Abhilfe schaffen.
/ Erik Bärwaldt
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Photonik-Prozessor von Lightmatter (Bild: Lightmatter)
Der Photonik-Prozessor von Lightmatter Bild: Lightmatter

Aktuelle Computersysteme in Data Centern, die auf konventionellen Schaltkreisen und elektronischen Bauteilen wie Transistoren beruhen, sind mit der Entwicklung von großen Sprachmodellen der künstlichen Intelligenz (KI) voll ausgelastet. Sie benötigen daher enorme Mengen an Energie. Gleichzeitig wird sehr viel Abwärme erzeugt, und die in vorhandenen Infrastrukturen kaum mehr zu steigernde Leistungskapazität bestehender Systeme muss durch den Bau weiterer – ebenso energieintensiver – Data Center ständig erhöht werden.

Seit geraumer Zeit arbeiten daher vor allem universitäre Forschungsinstitute, aber auch Start-ups an der Entwicklung von Alternativen. Im Fokus dieser Forschungen stehen optische oder photonische Prozessoren, die nicht mit Elektronen, sondern Laserpulsen arbeiten.

Golem Plus Artikel