KI-Forschung lenken

Die KI-Kommission empfiehlt, deutlich mehr Ressourcen in die KI-Forschung zu investieren. Dabei seien nationale Leuchttürme wichtig, aber auch europäische Bestrebungen müssten unterstützt werden. Zum einen müsse die Grundlagenforschung in Algorithmik, Systemen, Hardware und Software ausgebaut, aber auch Felder mit hohem Entwicklungs- und Erfolgspotenzial stark gefördert werden. Dazu zählen unter anderem Energieversorgung, Verkehr und Logistik sowie Smart Cities, aber auch Themen wie Gesundheit, E-Demokratie, Inklusion und Bildung.

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Forschungseinrichtungen, Startups und Unternehmen können sich darauf einstellen, dass Projekte zur "ökologischen Nachhaltigkeit" künftig verstärkt vom Staat gefördert werden. Anfang 2020 hatte das Bundesumweltministerium (BMU) mit der Förderinitiative "KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen" einen Aufschlag gemacht.

Die FDP-Abgeordnete Daniela Kluckert wünscht sich denn auch, dass jedes Bundesministerium zehn Ausschreibungen machen sollte, um "KI auch eine Richtung zu geben". Kluckert sagte: "Die Bundesregierung muss als Anwender und Nachfrager auftreten. KI made in Germany oder in Europa kommt nicht von allein, das müssen wir auch umsetzen."

Informierte Debatte unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit

19 Abgeordnete hatten sich mit 19 Sachverständigen zum Thema "Künstliche Intelligenz - Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale" intensiv ausgetauscht. Mehrere Abgeordnete betonten, dass dies zur Versachlichung der Debatte beigetragen habe. So habe sich der Blick darauf geschärft, dass KI bei strategischer Steuerung als Hilfsmittel und Innovationstreiber gleichermaßen im Sinne von Menschen genutzt werden könne. Der FDP-Politiker Mario Brandenburg wünscht sich jetzt, dass die Abgeordneten sich auch "in anderen Diskussionen zu 50 Prozent mit Experten austauschen können: Das macht vieles leichter."

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Oppositionspolitiker von der FDP, den Grünen und der Linken bedauerten im Nachhinein, dass die Arbeit der Kommission eineinhalb Jahre unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Mario Brandenburg meinte, dass sich das Parlament im Sinne von Wissenschaftskommunikation hätte mehr anstrengen müssen. Die Grünen-Abgeordnete Anna Christmann sagte, dass die Online-Beteiligung zu spät erfolgt sei.

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 Datenhoheit als Voraussetzung von KI-Anwendungen
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Mixermachine 06. Nov 2020

...hast du den schon ernsthaft etwas mit neuronalen Netzen gebaut?

Hotohori 05. Nov 2020

Ja, im Vergleich zu anderen Ländern sitzen bei uns immer Sonntagsfahrer am Steuer und...



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