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KI-Investitionen: Meta baut 8.000 Jobs ab

Meta streicht im Mai rund 8.000 Stellen und friert gleichzeitig 6.000 offene Positionen ein.
/ Michael Linden
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Meta plant mal wieder Massenentlassungen. (Bild: Josh Edelson/AFP via Getty Images)
Meta plant mal wieder Massenentlassungen. Bild: Josh Edelson/AFP via Getty Images

Der Facebook-Konzern Meta hat einen weiteren Stellenabbau per internem Memo bestätigt, wie das Wall Street Journal berichtet(öffnet im neuen Fenster). Chief People Officer Janelle Gale begründete die Entscheidung mit dem Ziel, "effizienter zu operieren" und die Kosten der KI-Investitionen zu kompensieren. Betroffene Mitarbeiter sollen am 20. Mai 2026 benachrichtigt werden. Bisher war durch einen früheren Bericht nur bekannt, dass es im Mai so weit sein soll.

KI-Ausgaben auf historischem Niveau

Allein 2026 will Meta dem Bericht nach bis zu 135 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur investieren. Anfang April veröffentlichte das Unternehmen mit Muse Spark das erste neue KI-Modell seit fast einem Jahr, weitere sollen folgen. Um zukünftige KI-Systeme zu trainieren, rollte Meta diese Woche zudem ein internes Tool aus, das Tastatureingaben, Mausbewegungen und Klickpositionen von Mitarbeitern aufzeichnet. Der meistgeklickte Kommentar auf dem internen Diskussionsforum: "Das macht mir ein sehr ungutes Gefühl. Wie kann man sich abmelden?" Technikchef Andrew Bosworth skizzierte in einem separaten Memo die Richtung: KI-Agenten übernehmen demnach den Großteil der Aufgaben, Menschen dirigieren, prüfen und verfeinern.

Meta hat schon öfter Stellen abgebaut

Im Januar 2026 traf es bereits 1.500 Stellen in der Reality-Labs-Sparte von Meta. Ende 2022 strich das Unternehmen im Zuge des damaligen Sparkurses 11.000 Positionen – nach einer Verdopplung der Belegschaft in der Pandemie auf knapp 87.000 Mitarbeiter. 2023 folgte das selbst ausgerufene "Jahr der Effizienz" mit weiteren 10.000 Entlassungen, die Belegschaft sank auf 67.000. Danach wuchs sie wieder auf 78.865 zum Jahresende 2025. Anfang 2025 kamen rund 3.700 weitere Streichungen unter dem Deckmantel des Performance Managements.


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