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KI in Filmbranche: Filmstudio A24 wird mit Google Deepmind zusammenarbeiten

Die Vereinbarung soll Google Deepmind keinen Zugriff auf das Film- und Fernseharchiv des Filmstudios A24 gewähren.
/ Mike Faust
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Das Filmstudio A24 arbeitet auch mit Kane Parsons, dem Regisseur von Backrooms, zusammen. (Bild: LISA O'CONNOR / AFP via Getty Images)
Das Filmstudio A24 arbeitet auch mit Kane Parsons, dem Regisseur von Backrooms, zusammen. Bild: LISA O'CONNOR / AFP via Getty Images

Im Rahmen einer Forschungspartnerschaft investiert Google circa 75 Millionen US-Dollar in die Filmproduktionsgesellschaft A24. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet(öffnet im neuen Fenster), wollen Googles KI-Abteilung Deepmind und das Filmstudio gemeinsam neue Werkzeuge für die Filmproduktion und den Filmvertrieb entwickeln.

Zwar gab es bereits Kooperationen zwischen der Filmindustrie und KI-Unternehmen wie bei Disney und OpenAI, laut dem WSJ hat sich der Großteil der Branche aber noch nicht ernsthaft mit dem Einsatz von KI auseinandergesetzt.

Scott Belsky, ein Partner bei A24, sagte der Zeitung dazu, dass KI-Unternehmen die Technologie vor allem als Mittel zur schnelleren und kostengünstigeren Produktion beworben hätten. Dieser Ansatz sei bei Filmschaffenden auf wenig Gegenliebe gestoßen, so Belsky.

Bedeutende und risikoreiche Kooperation

Er führte aus, dass A24 glaube, "dass es bessere Anwendungsmöglichkeiten gibt, die die kreative Kontrolle wahren und die Risikobereitschaft fördern". Neue KI-Tools ähnelten zudem in keiner Weise jenen, die auf Texteingaben basieren, so Belsky.

Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit ist für A24 nicht exklusiv und gewährt Google keinen Zugriff auf die Daten des Unternehmens, einschließlich des Film- und Fernseharchivs des Studios. Die Unternehmen hofften, dass auch die mit dem Studio verbundenen Künstler wie Timothée Chalamet in die Zusammenarbeit einbezogen würden, heißt es weiter in dem Bericht.

A24 entwickelte bereits Anwendungen, mit denen sich KI-generierte Storyboards erstellen lassen. Die Zusammenarbeit mit Deepmind bewertet das WSJ als bedeutenden, aber auch riskanten Schritt, da sich der Ruf des Filmstudios auf die Verbindung zu aufstrebenden Filmemachern wie Kane Parsons, dem Regisseur von Backrooms (Rezension), und einem jungen Publikum begründet, das Technologiekonzernen und den Auswirkungen von KI oft skeptisch gegenübersteht.


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