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KI in der Medizin:
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
/ Tim Kröplin
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Ärzte im Berliner UKB-Krankenhaus: KI kann helfen. (Bild: Theo Heimann/Getty Images)
Ärzte im Berliner UKB-Krankenhaus: KI kann helfen. Bild: Theo Heimann/Getty Images

Lernfähige Systeme werden in immer mehr medizinischen Bereichen eingesetzt. Sie unterstützen Laboranten und Ärzte überall da, wo der Computer den menschlichen Fähigkeiten überlegen ist: Bei der Auswertung großer Datenmengen, dem Erkennen von Mustern, dem Abgleich vieler verschiedener Symptome. Bei Patienten ist allerdings noch einige Überzeugungsarbeit notwendig - obwohl die künstliche Intelligenz (KI) keineswegs medizinisches Personal ersetzen soll.

Ein wichtiges Einsatzgebiet für lernfähige Systeme ist die Labormedizin. Müssen zum Beispiel Laboranten ein Blutbild analysieren und dafür weiße Blutkörperchen abzählen, kann es zu Fehlern kommen. Ein Computer kann Blutproben schneller und präziser auswerten. Anschließend wird das Blutbild noch einmal von den Laboranten überprüft - so kommt es seltener zu Fehldiagnosen.

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