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KI: OpenAI und Anthropic dringen ins Geschäft der Unternehmensberater vor

OpenAI und Anthropic haben jeweils Kooperationen geschlossen, um ihre KI-Modelle in den Arbeitsalltag von Millionen Arbeitnehmern zu bringen.
/ Michael Linden
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KI soll in die Unternehmen. (Bild: Anthropic)
KI soll in die Unternehmen. Bild: Anthropic

OpenAI treibt einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) zufolge ein Joint Venture mit einem Volumen von rund 10 Milliarden US-Dollar voran, das den Einsatz seiner KI-Werkzeuge in großen Unternehmen beschleunigen soll. Die neue Gesellschaft trägt demnach den Namen The Deployment Company und hat bereits mehr als 4 Milliarden US-Dollar von einer Gruppe aus Private-Equity- und Investmentfirmen eingesammelt.

Zu den Geldgebern zählen laut dem Bericht TPG, Brookfield Asset Management, Advent und Bain Capital, ergänzt durch die Dragoneer Investment Group und die Softbank Group.

Nahezu zeitgleich bestätigte Anthropic eine vergleichbare Konstruktion(öffnet im neuen Fenster). Der KI-Entwickler verbündet sich mit Blackstone, Hellman and Friedman sowie Goldman Sachs, um ein ähnlich aufgestelltes Unternehmen zu gründen. Weitere Unterstützung kommt von Apollo Global Management, General Atlantic, Leonard Green and Partners, GIC und Sequoia Capital.

Vom Demo-Modus in den Konzernalltag

Beide Vorhaben spiegeln eine Verschiebung in der Strategie der führenden KI-Anbieter wider: Sie wollen endlich Geld verdienen. Statt allein auf eigene Vertriebsmannschaften zu setzen, greifen sie auf die Reichweite großer Beratungsunternehmen zurück, um mittelständische und große Unternehmen zu erreichen.

Parallel zu den beiden Ankündigungen wächst in der Branche die Bedeutung sogenannter Forward-Deployed Engineers. Das sind Integrationsentwickler, die direkt bei den Kunden arbeiten und Modellfähigkeiten in messbare Veränderungen betrieblicher Abläufe übersetzen sollen.


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