KI: IBM will Kernbereich Watson Health verkaufen

IBM will im Cloud-Geschäft erfolgreicher werden und trennt sich von weniger wichtigen Bereichen. Doch Watson wurde gerade als Kernbereich bestätigt.

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IBM Watson Health
IBM Watson Health (Bild: IBM)

IBM prüft den Verkauf seiner Sparte IBM Watson Health, die Datenanalyse mit künstlicher Intelligenz und Cloud-Dienste für Krankenhäuser, Versicherer, Behörden und Arzneimittelhersteller bereitstellt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. IBM Watson Health erwirtschaftet einen Umsatz von rund 1 Milliarden US-Dollar im Jahr und ist noch nicht in der Gewinnzone.

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"Die Maßnahmen, die wir ergreifen, um uns auf Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz zu konzentrieren, werden greifen und geben uns das Vertrauen, dass wir 2021 ein Umsatzwachstum erzielen können", sagte der neue Konzernchef Arvind Krishna erst im Januar bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse. In Europa dürfte der wichtigste Watson-Health-Bereich bei IBM Research in Rüschlikon, Schweiz angesiedelt sein, hat Golem.de aus dem Unternehmen erfahren.

Über einen möglichen Verkaufspreis liegen keine Angaben vor. Die neue Konzernführung will IBM auf Kernbereiche fokussieren und im Cloud-Bereich konkurrenzfähiger werden. Ob es zu einem Verkauf von IBM Watson Health kommt, ist noch nicht sicher.

IBM Watson Health hat viele Fähigkeiten

IBM prüft einen Verkauf der Sparte an ein Private-Equity-Unternehmen oder einen Konkurrenten, möglich ist auch eine Fusion. Zu IBM Watson Health gehören Marken wie Merge Healthcare, das Mammogramme und MRTs analysiert, Phytel, das bei der Patientenkommunikation hilft, und Truven Health Analytics, das komplexe Gesundheitsdaten analysiert.

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IBM wird in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Der bisherige Kern wird sich weiterhin auf Software und das Wachstum im Cloud-Bereich konzentrieren. Das neue Unternehmen wird Managed Infrastructure Services anbieten, dazu gehören auch der technische Support für Rechenzentren und Bare-Metal-Hosting.

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