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KI-Hardware: Jony Ive und Sam Altman suchen Milliarden für neues Projekt

Der ehemalige Apple-Chef-Designer Jony Ive und OpenAI-Chef Sam Altman wollen ein Hardware-KI-Start-up gründen und suchen Geldgeber.
/ Michael Linden
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In Zukunft könnte KI auch in mobiler Hardware stecken. (Bild: KI-generiert mit Dall-E/Golem.de)
In Zukunft könnte KI auch in mobiler Hardware stecken. Bild: KI-generiert mit Dall-E/Golem.de

Apple-Chef-Designer Jony Ive und OpenAI-Chef Sam Altman befinden sich Berichten zufolge in Gesprächen, um eine Finanzierung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar für ein neues KI-Hardware-Unternehmen zu sichern, berichtet The Information(öffnet im neuen Fenster).

Das Unternehmen soll die Entwicklung eines mobilen Geräts planen, das KI-Funktionen bieten soll. Es soll sich Gerüchten nach von allen derzeit auf dem Markt erhältlichen Geräten unterscheiden – es wird also kein Smartphone und soll auch nicht so aussehen.

Die Nachricht über dieses Projekt tauchte erstmals im Herbst 2023 auf, aber die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass Ive und Altman aktiv nach Investoren suchen, um ihre Vision zu verwirklichen.

Quellen zufolge haben Ive und Altman Gespräche mit mehreren hochkarätigen Investoren geführt, darunter Thrive Capital, einem Unterstützer von OpenAI, und Emerson Collective, eine von Laurene Powell Jobs(öffnet im neuen Fenster) gegründete Risikokapitalfirma. Powell Jobs ist die letzte Frau von Steve Jobs. Auch der CEO von Softbank, Masayoshi Son, führte Berichten zufolge Gespräche mit dem Duo über das Projekt.

Die Financial Times berichtete bereits(öffnet im neuen Fenster), dass Son sein Interesse bekundet habe, Arm, ein weiteres Unternehmen, in das er investierte, in die Entwicklung des geheimnisvollen Geräts einzubeziehen.

Auch andere Unternehmen planen mobile KI-Hardware

Die Deutsche Telekom hatte Anfang 2024 ihre Idee eines App-losen KI-Smartphones präsentiert. Das KI-Phone basiert auf dem T-Phone des Unternehmens und will für Dinge, die normalerweise über installierte Apps erledigt werden, ein KI-Interface verwenden. Dieses wird in Zusammenarbeit mit Brain.ai entwickelt, dessen Interface Natural AI heißt. So sollen Nutzer beispielsweise Flüge oder Hotels buchen und Tickets für Veranstaltungen kaufen können, indem sie der KI einfach die jeweiligen Daten nennen. Die KI soll je nach Kontext eigenständig die passenden Anwendungen aussuchen, die offenbar nicht auf dem Gerät selbst installiert sein müssen.

Das Start-up Rabbit hatte auf der CES 2024 mit dem R1 ein KI-Gerät vorgestellt, das nur etwa halb so groß ist wie moderne Smartphones, über ein eigenes Betriebssystem verfügt und dabei dennoch sämtliche verfügbaren Apps oder Webseiten bedienen können soll. Ähnlich wie der im vergangenen Herbst vorgestellte KI-Pin von Humane ist auch das R1 mehr oder weniger offensichtlich dazu gedacht, das Smartphone in seinem klassischen Formfaktor zu ersetzen.


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