KI: Grok kommt in Teslas - und bleibt trotzdem draußen

Tesla hat den KI-Assistenten Grok über das Softwareupdate 2025.26 in seine Fahrzeugflotte integriert. Der Roll-out begann am 12. Juli 2025 und markiert die erste größere Zusammenarbeit zwischen Elon Musks Unternehmen für künstliche Intelligenz und Tesla.
Der sprachgesteuerte Assistent stehe Fahrern über Sprachbefehle oder das Touchscreen-Interface zur Verfügung, berichtete Teslerati(öffnet im neuen Fenster) . Neue Tesla-Auslieferungen ab dem 12. Juli enthalten Grok vorinstalliert, während Bestandskunden den Zugang über Over-the-Air-Updates erhalten, sofern ihre Fahrzeuge die technischen Voraussetzungen erfüllen.
Laut Tesla-Dokumentation unterstützt Grok derzeit Fahrzeuge mit AMD-Infotainmentprozessoren, welche die Softwareversion 2025.26 oder höher verwenden. Dies umfasst das Model S, Model 3, Model X, Model Y und den Cybertruck. Für die Funktion ist entweder ein Premium-Connectivity-Abonnement oder eine aktive WLAN-Verbindung erforderlich. Ältere Fahrzeuge ohne AMD-Prozessoren bleiben vom aktuellen Roll-out ausgeschlossen.
Fahrer können Grok über das App-Launcher-Menü aktivieren oder durch langes Drücken der Sprachbefehlstaste am Lenkrad. Der Assistent reagiert auf natürliche Sprachfragen.
Aktuelle Funktionen und Einschränkungen
Der KI-Assistent fungiert als Gesprächspartner, kann jedoch keine Fahrzeugfunktionen steuern. Tesla behält separate Sprachbefehlssysteme für Klimakontrolle, Navigation und Medienbedienung bei.
Tesla demonstrierte Groks Persönlichkeitsfeatures über Social-Media-Posts und zeigte den Unhinged-Modus im spielerischen Dialog mit Teslas Optimus-Roboter. Der Optimus-Account reagierte mit scheinbarer Überraschung auf die Kommentare der KI.
Die Funktion startet ohne separate Grok-Konten oder xAI-Abonnements. Tesla gab nicht an, ob diese Regelung dauerhaft bleiben oder sich mit der Weiterentwicklung des Dienstes ändern wird.



