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KI für E-Mails: Copilot startet bald automatisch durch Links in Outlook

Microsoft will einen KI-Assistenten für Edge einführen. Der zeigt immer dann Infos an, wenn User auf einen Link in einer E-Mail klicken.
/ Oliver Nickel
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Beim Klick auf einen Link öffnet sich Copilot für mehr Infos. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem)
Beim Klick auf einen Link öffnet sich Copilot für mehr Infos. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem / Pixabay-Inhaltslizenz

Im Jahr 2026 hat sich die Führung von Microsoft vorgenommen, KI in nützlicherer Form in Windows und anderen Microsoft-Produkten zu integrieren. Microsoft Edge wird wohl noch im Mai 2026 ein eher umstrittenes Feature erhalten: ein Copilot-Seitenpanel, das sich beim Öffnen von Links aus dem Outlook-Client automatisch öffnet. "Wenn Benutzer Links in Outlook öffnen, kann Microsoft Edge automatisch das Copilot-Seitenpanel öffnen" , schreibt der Hersteller in einer Ankündigung auf der Roadmap-Seite(öffnet im neuen Fenster) .

Dieses Panel werde nicht nur automatisch geöffnet. Es soll weiterhin Informationen und Vorschläge einblenden, die auf den in der E-Mail enthaltenen Inhalten basieren. Auch analysiere Copilot die Ziel-E-Mail-Adresse und könne daraufhin weitere Aktionen durchführen. "Das können das Hervorheben von Schlüsselpunkten und das Empfehlen weiterer Aktionen sein" , schreibt Microsoft. Die Erfahrung beim Browsen von Webseiten soll dadurch möglichst wenig gestört werden.

E-Mails an Microsoft senden?

Offenbar führt Microsoft ein solches Feature auch ein, um die effektive Browsing-Zeit in Microsoft Edge zu erhöhen und mehr Kunden für den Browser interessant zu machen. Wie genau Microsoft das Copilot-Seitenfenster umsetzt, ist aber bisher nicht ganz klar. Generell lässt sich ein Seitenfenster über Copilot Chat in Edge bereits öffnen. Dabei blendet sich eine Bedienfläche von der rechten Seite des Browsers ein.

Viele User sehen es bereits skeptisch, wenn Microsoft Edge unter Windows automatisch als Standardbrowser für das Öffnen von Links aus Outlook eingestellt ist. Wenn sich nun auch noch ein KI-Assistent einblendet, der möglicherweise wichtige Informationen aus Geschäfts-E-Mails an Microsoft-Server für die Verarbeitung sendet, dürfte das auf weitere Kritik stoßen. Microsoft gibt nicht an, ob sich das Feature auch abstellen lässt und ob es standardmäßig aktiviert ist.


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