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KI für das US-Militär: Je 200 Millionen US-Dollar für Anthropic, Google und xAI

Das Pentagon hat weitere Verträge mit großen KI-Anbietern geschlossen. xAI kündigt das Produkt Grok for Government an.
/ Mike Faust
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Das US-Verteidigungsministerium lässt sich nun von Anthropic, Google, OpenAI und xAI mit KI-Produkten beliefern. (Bild: Anadolu via Reuters Connect)
Das US-Verteidigungsministerium lässt sich nun von Anthropic, Google, OpenAI und xAI mit KI-Produkten beliefern. Bild: Anadolu via Reuters Connect

Das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DoD) hat Verträge mit den Unternehmen Anthropic, Google und xAI geschlossen. Wie das Chief Digital and Artificial Intelligence Office (CDAO) des DoD mitteilt(öffnet im neuen Fenster) , sollen die Aufträge dabei helfen, den Einsatz fortschrittlicher KI-Fähigkeiten im Pentagon auszuweiten.

Weiter heißt es, dass mit der Entwicklung von agentenbasierten KI-Workflows kritische Herausforderungen im Bereich der nationalen Sicherheit bewältigt werden sollen. Zudem wahre diese einen strategischen Vorteil gegenüber Gegnern. Der Wert der Verträge beläuft sich auf jeweils 200 Millionen US-Dollar.

Bereits im Juni 2025 schloss das DoD einen Vertrag über 200 Millionen US-Dollar mit OpenAI und begründete diesen mit ähnlichen Zielen. Zuvor hatte die demokratische Senatorin Elizabeth Warren gefordert, dass das US-Verteidigungsministerium sicherstellen solle, wettbewerbsfähige KI-Verträge mit mehreren Anbietern abzuschließen.

Grok 4 für US-Behörden auf allen Ebenen

Parallel zur Bekanntgabe der Verträge durch das DoD kündigte xAI die KI-Suite Grok for Government an(öffnet im neuen Fenster) . Diese wird Behörden der Kommunal-, Landes- und Bundesebene zum Kauf über die Beschaffungsteller General Services Administration (GSA) der US-Regierung angeboten.

Zum Einsatz kommen dabei Grok 4 und, laut xAI, maßgeschneiderte Modelle mit dem Schwerpunkt der nationalen Sicherheit, Anwendungen für das Gesundheitswesen und Wissenschaft sowie Modelle, die für geheime Umgebungen geeignet sind.

Am 8. Juli 2025 fiel Grok durch rassistische Äußerungen auf der Kurznachrichtenplattform X auf. Diese zwangen xAI wenige Tage später dazu, sich zu entschuldigen . Als Gründe für das Verhalten von Grok führten die Entwickler ein Update an, welches unerwartet eine Reihe von veralteten Anweisungen integriert habe, durch die das Sprachmodell seine Grundwerte ignorierte.


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