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KI: EU spricht mit Anthropic und OpenAI über Mythos und Cyber

Während OpenAI offen über den Zugang zu seinem KI-Modell Cyber ist, reagiert Anthropic bei Mythos zurückhaltender.
/ Mike Faust
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Laut einem Sprecher der EU-Kommission haben mindestens vier Gespräche mit OpenAI und Anthropic stattgefunden. (Bild: Pexels / Marco)
Laut einem Sprecher der EU-Kommission haben mindestens vier Gespräche mit OpenAI und Anthropic stattgefunden. Bild: Pexels / Marco

Die Europäische Kommission ist in Gesprächen mit OpenAI und Anthropic zum Thema künstliche Intelligenz. Wie Reuters berichtet(öffnet im neuen Fenster), bestätigte Kommissionssprecher Thomas Regnier, dass OpenAI ein proaktives Engagement in der EU zeige – inklusive der Absicht, Zugang zu KI-Modellen des Unternehmens zu gewähren.

Laut Reuters ist man mit Anthropic ebenfalls in einem guten Austausch, aber noch nicht in einem Stadium, in dem über den möglichen Zugang zu KI-Modellen gesprochen wird. Es soll bereits mindestens vier Treffen mit Anthropic gegeben haben, wird der Sprecher zitiert.

Dem Fernsehsender CNBC zufolge hat OpenAI ebenfalls mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster), dass der Europäischen Union Zugang zum neuen Cyber-Modell gewährt wird. Zu den europäischen Partnern, die Zugang zu GPT-5.5-Cyber bekommen sollen, gehören Unternehmen, Regierungen der Mitgliedsstaaten, Cybersicherheitsbehörden sowie das KI-Büro der EU und weitere EU-Institutionen.

EU will Sicherheitsbedenken Rechnung tragen

Regnier begrüße, dass die EU die Einführung von Cyber durch die Zusammenarbeit mit OpenAI genau begleiten und Sicherheitsbedenken damit Rechnung tragen könne, so CNBC. OpenAI stellte eine begrenzte Vorabversion von Cyber bereits ausgewählten Cybersicherheitsteams zur Verfügung.

Anthropic, dessen Modell Mythos früher als OpenAIs Cyber erschien, ist deutlich zurückhaltender mit der Freigabe und hat der EU bislang keinen Vorabzugang für die Überprüfung gewährt. Das KI-Modell soll gemäß Anthropic in der Lage sein, auf Nutzeranweisung in jedem gängigen Betriebssystem und jedem gängigen Webbrowser Sicherheitslücken zu identifizieren und auszunutzen.

Das Unternehmen schätzt Mythos als sehr gefährlich ein und gewährt deswegen nur ausgewählten Organisationen Zugriff, damit diese die Möglichkeit erhalten, eigene Produkte auf Schwachstellen zu überprüfen und Patches zu entwickeln. Auch das BSI äußerte bereits Bedenken hinsichtlich der Fähigkeiten des KI-Modells.


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