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Ein Go-Spiel mit Crazy Stone in der Eröffnung
Ein Go-Spiel mit Crazy Stone in der Eröffnung (Bild: Crazy Stone)

Schnell auf den Markt

Wie professionelle und andere starke Spieler festgestellt haben, spielt das Programm auf der höchsten Spielstufe keineswegs fehlerlos, aber die Fehler finden auf einem sehr viel höheren Niveau statt. Wie stark genau das Programm auf der höchsten Einstellung spielt, ist im Wesentlichen abhängig von der verwendeten CPU. Eine Beschleunigung durch Grafikkarten wird nicht unterstützt. Nach Aussage des Programmierers will er dadurch die Kompatibilität zu möglichst vielen Plattformen sicherstellen. Denn im Kern ist Crazy Stone wirklich nur der Algorithmus an sich, der über standardisierte Protokolle mit graphischen Benutzeroberflächen oder Go-Servern im Internet kommuniziert.

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Genau daher kommt auch der größte Schwachpunkt des Programms. Der Erfolg von Alpha Go führte zu einem Hype: Innerhalb von wenigen Wochen wurden in Korea acht Bücher mit Analysen der fünf Spiele zwischen Lee Sedol und Alpha Go publiziert. Im Computer-Go ist Crazy Stone Deep Learning der Vorreiter dieses Hypes. Jeder Teil des Programms wirkt wie mit der sprichwörtlichen heißen Nadel gestrickt, um schnellstmöglich das Programm auf den Markt zu bringen.

  • Ein Spiel gegen den Computer auf der zweithöchsten Stufe mit 6 Handicapsteinen. Nach dem Tod der Gruppe im Zentrum gewinnt der Computer.
  • Ein Spiel auf der höchsten Stufe mit 9 Handicapsteinen. Gegen den großen Vorsprung fand der Computer keinen Weg, ausreichend Punkte zu gewinnen.
  • Das Analysetool von Crazy Stone. Hakelig zu bedienen, nicht in die Benutzeroberfläche integriert und kaum für echte Spielanalysen benutzbar.
  • Crazy Stone kann Portäts der Spieler darstellen. Je nach Spielstand mit passendem Ausdruck. Der rote Spieler oben links liegt in Führung.
  • Crazy Stones Werkzeug zur Territoriumsanalyse. Territorien werden weiß oder schwarz markiert. Tote Steine erhalten Markierungen in der Farbe des Gegners.
Crazy Stone kann Portäts der Spieler darstellen. Je nach Spielstand mit passendem Ausdruck. Der rote Spieler oben links liegt in Führung.

Die Benutzeroberfläche ist dementsprechend rudimentär. Es gibt eine Anzeige der verbleibenden Bedenkzeit und der gefangenen Steine für jeden Spieler. Außerdem werden die gefangenen Steine in einer Holzschale unten rechts und oben links dargestellt. Wahlweise kann stattdessen ein symbolischer Go-Spieler angezeigt werden, der je nach Spielstand einen mehr oder weniger verzweifelten Eindruck macht.

Schaltflächen auf der rechten Seite ermöglichen es, ein neues Spiel zu eröffnen, zu pausieren, einen Zug zurückzunehmen, zu passen oder das Spiel aufzugeben. Außerdem kann eine Einschätzung der aktuellen Verteilung der Territorien auf dem Brett angezeigt werden. Während eines Spiels wird der aktuelle Stand der Partie (nach Einschätzung des Computers) auch am unteren Rand des Spiels angezeigt, standardmäßig in Form eines einfachen Balkendiagramms. Die Anzeige lässt sich auf Zahlen umstellen oder ganz abschalten.

 Probleme mit der künstlichen DummheitSpielanalyse zum Abgewöhnen 

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Hotohori 11. Aug 2016

Ja, diese hier: http://sjeng.org/leela.html Allerdings scheint der GPU Modus nicht zu...



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