KI-Chatbots: Musk will Apple verklagen, weil Grok nicht auf Platz 1 ist

Die App des KI-Assistenten Grok ist in Apples App-Store nicht auf Platz 1 zu finden. Das hat Elon Musk veranlasst, sich in einem X-Beitrag über Apple zu beschweren(öffnet im neuen Fenster) und dem Konzern einen Kartellverstoß vorzuwerfen. Er schrieb:
"Apple verhält sich so, dass es keinem KI-Unternehmen außer OpenAI möglich ist, die Nummer 1 im App Store zu erreichen, was ein eindeutiger Kartellverstoß ist. xAI wird sofort rechtliche Schritte einleiten."
Etwas später legte er nach und stellte die Frage(öffnet im neuen Fenster) , warum Grok nicht in den Must-have-Apps gelistet werde, obwohl X auf Platz 1 bei den Nachrichten-Apps und Grok auf Platz 5 unter allen Apps aufgeführt sei.
ChatGPT im App Store prominent dargestellt
Im deutschen App-Store befindet sich derzeit ChatGPT auf Platz 1 in den Charts für alle Apps. Grok taucht erst auf Platz 17 auf. Zudem werde ChatGPT im App Store prominent vorgestellt.
Elon Musks KI-Unternehmen xAI veröffentlichte im Juli 2025 Grok 4 und erweiterte diesen um den Bild- und Videogenerator Grok Imagine sowie um personalisierbare Chatbots . Am 11. August 2025 wurde Grok zudem weltweit für alle Nutzer kostenlos verfügbar gemacht.
All diese Maßnahmen reichten aber nicht aus, um sich gegen den Konkurrenten ChatGPT durchzusetzen. Das entspricht nicht Musks Überzeugung, dass Grok besser als alle anderen KIs sei .
Fokus auf wahrheitsgemäße Antworten
Insbesondere Grok 3 wurde damit beworben, dass es den Fokus auf wahrheitsgemäße Antworten lege. Im Mai 2025 wurde allerdings bekannt, dass Filter angewendet werden , die Elon Musk und US-Präsident Donald Trump besser dastehen lassen sollten. Dieses Verhalten trat bereits in der Vorschauversion im Februar 2025 auf.
Zudem fanden sich Hinweise darauf, dass die KI auf X-Beiträge von Elon Musk zurückgreift , mutmaßlich, um dessen Meinung in Antworten einfließen zu lassen. Ein absoluter Tiefpunkt wurde erreicht, als Grok Hitler lobte und den Holocaust leugnete .