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KI-Blase: OpenAI braucht weitere 100 Milliarden US-Dollar

Unter den neuen Geldgebern sind Softbank , Nvidia , Microsoft und Amazon . Sam Altman wirbt auch im Nahen Osten für die Finanzierungsrunde.
/ Achim Sawall
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Sam Altman am 20. Januar 2026 (Bild: BANG Showbiz. Reuters)
Sam Altman am 20. Januar 2026 Bild: BANG Showbiz. Reuters

Die Softbank Group verhandelt über eine weitere Investition in OpenAI mit einem Volumen von bis zu 30 Milliarden US-Dollar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Insider. Der japanische Technologieinvestor ist bereits einer der größten Geldgeber des ChatGPT-Entwicklers.

Die Gespräche seien jedoch noch nicht abgeschlossen und die Höhe der Finanzierung könne sich noch ändern. Die neue Investition der Softbank wäre Teil einer Finanzierungsrunde, die OpenAI bis zu 100 Milliarden US-Dollar einbringen könnte. Damit würde das von Microsoft unterstützte Unternehmen mit rund 830 Milliarden US-Dollar bewertet, berichtete Reuters(öffnet im neuen Fenster) .

Altman reist in die Vereinigten Arabischen Emirate

Auch Nvidia und Microsoft könnten sich laut CNBC(öffnet im neuen Fenster) an der jüngsten Finanzierungsrunde beteiligen. Zudem könne Amazon Teil davon sein. Anfang des Monats wurde zudem berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass sich OpenAI-Chef Sam Altman im Nahen Osten in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhielt, um mit potenziellen Investoren zu verhandeln.

Die Nachricht über die neue Finanzierungsrunde von OpenAI kommt nur wenige Tage nach Berichten, dass der Konkurrent Anthropic in einer neuen Finanzierungsrunde bis zu 20 Milliarden US-Dollar einwerben könnte, was das Unternehmen mit 350 Milliarden US-Dollar bewerten würde. Zuvor wurde dies niedriger angesetzt.

Die Harvard-Professorin und Ökonomin Gita Gopinath hatte erklärt , die Folgen einer platzenden KI-Blase seien zu fürchten. "Das wäre schlimmer als der Dotcom-Crash um die Jahrtausendwende, eben weil so viel Geld in US-Aktien geflossen ist" , sagte die ehemalige Vizechefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Sollte sich die Einschätzung zu KI eintrüben, könnten in den USA 20 Billionen US-Dollar an Aktienvermögen verbrennen, im Rest der Welt 15 Billionen US-Dollar."


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