KI-Bilder: Auf der Suche nach dem sichersten Wasserzeichen der Welt
Als ein Team von Forschern der Informatik an der Ruhr-Universität Bochum(öffnet im neuen Fenster) vor ein paar Wochen auf einer renommierten Konferenz zeigte, wie sich semantische Wasserzeichen zur KI-Bilderkennung manipulieren lassen, sorgte das in der Wissenschaft für ein Aufhorchen. Dieser Wasserzeichen-Typ erfreut sich derzeit in der Forschung im Bereich der KI-Bilderstellung großer Beliebtheit, weil er sich bislang sehr robust gegen Angriffe gezeigt hat und als schwer manipulierbar galt.
Also alles wieder auf Anfang? "Nein", wehrt sich Andreas Müller, einer der Bochumer Informatiker, die die Lücken bei semantischen Wasserzeichen aufgedeckt haben. "Wir haben bloß gezeigt: Die dahinterliegenden Verfahren sind von zwei Seiten verwundbar. Daher sollten diese Verfahren künftig um eine Art Verteidigung erweitert werden, um die entdeckten Schwachstellen zu schließen."