KI-Berater: Mark Zuckerberg möchte bei Trumps Regierung mitmachen
Mark Zuckerberg hat sich dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump als Berater in KI-Fragen angeboten. Das berichtet Zeit Online(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Meta-Sprecher Nick Clegg, der dies auf einer Pressekonferenz mitteilte.
"Mark ist sehr daran interessiert, eine aktive Rolle in den Debatten zu spielen, die jede Regierung zur Aufrechterhaltung der amerikanischen Führungsrolle im technologischen Bereich führen muss" , erklärte Clegg auf der Pressekonferenz.
Zuvor hatte Zuckerberg sich bereits mit Donald Trump in dessen Residenz Mar-a-Lago getroffen und sich dort offenbar recht eindeutig für den umstrittenen Politiker ausgesprochen. Trumps stellvertretender Stabschef Stephen Miller sagte nach dem Treffen, dass Zuckerberg "sehr deutlich" gemacht habe, "dass er die nationale Erneuerung Amerikas unter der Führung von Präsident Trump unterstützen will" .
Will Zuckerberg Musk nachahmen?
Zuckerberg wäre nicht der erste Silicon-Valley-Milliardär, der bei der neuen Präsidentschaft Trumps mitmischen will. Elon Musk wird ein Gremium mit leiten, das Einsparungen im Behördenapparat der USA vornehmen soll. Es wurden bereits tausende Kündigungen von Mitarbeitern angekündigt. Kritiker sehen die Gefahr, dass Musk durch seinen neuen Job Vorteile für seine Unternehmen herausholen könnte.
Ob Zuckerbergs Verhältnis zu Musk einen Einfluss auf die Entscheidung hatte, sich als KI-Berater anzubieten, ist nicht bekannt. Zuckerberg hatte Musk in der Vergangenheit zu einer Schlägerei herausgefordert. Der Meta-Chef fiel – anders als Elon Musk – bis vor kurzem nicht als Trump-Unterstützer auf.
2021 wurde Trump sogar auf Facebook und Instagram gesperrt, nachdem ein von ihm aufgeheizter Mob das Kapitol in Washington gestürmt hatte. Die Entscheidung wurde später aber von Metas Aufsichtsrat revidiert, ab Anfang 2023 konnte Donald Trump wieder auf Facebook und Instagram posten. Ob Donald Trump Zuckerbergs Angebot annehmen wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
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