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KI aus Köln: DeepL sammelt weitere 100 Millionen US-Dollar Finanzierung

Das deutsche Unternehmen DeepL bereitet sich mit frischen Investorengeldern auf ein "neues Zeitalter der künstlichen Intelligenz " vor.
/ Daniel Ziegener
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DeepL versteht auch Spanisch. (Bild: DeepL)
DeepL versteht auch Spanisch. Bild: DeepL

Das Kölner Unternehmen DeepL hat in einer weiteren Finanzierungsrunde mindestens 100 Millionen US-Dollar eingenommen, wie Techcrunch berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Die genaue Summe ist nicht bekannt, DeepL bestätigte in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) aber die Beteiligung der neuen Investoren IVP, Bessemer, Atomico und Wil. DeepL ist bislang für sein Online-Übersetzungs-Tool bekannt (g+).

"Die KI-Welt befindet sich an einem wichtigen Wendepunkt" , sagte DeepL-Gründer und CEO Jaroslaw Kutylowski in einer Pressemitteilung. "Wir stehen vor einem neuen Zeitalter, in dem künstliche Intelligenz nicht mehr nur Nischenthema ist, besonders im Bereich der Sprachen und Kommunikation. Menschen überall auf der Welt fangen an, den Wert dieser neuen Tools und Technologien für ihr Geschäft und ihr alltägliches Leben zu erkennen."

DeepL bezeichnet sich als Treiber des europäischen KI-Marktes. Besonders aufgrund der Popularität des frei verfügbaren Text-Generators ChatGPT wurde zuletzt über deren Möglichkeiten, aber auch Gefahren diskutiert. So wurde ChatGPT in Schulen verboten , während Microsoft Berichten zufolge mit 10 Milliarden US-Dollar beim Betreiber OpenAI einsteigen will . FDP-Digitalminister Volker Wissing warnte hingegen vor zu strikten Verboten .

Übersetzung mit DeepL – Tutorial
Übersetzung mit DeepL – Tutorial (03:15)

Die Investition wurde bereits im November 2022 bekannt und brachte Deepl den Status als Einhorn ein – also ein Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro. Mit der jüngsten Finanzierungsrunde könne sich "DeepL nun neben der Weiterentwicklung seiner marktführenden Technologie auch darauf konzentrieren, die Produktpalette zu erweitern und die Produkte sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen verfügbar zu machen."


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