KI-Assistenten für Fluglotsen: "Das ist sehr schwer zu programmieren"
Der Luftverkehr in Europa wird immer dichter. Gleichzeitig fehlen den europäischen Flugsicherungsorganisationen schon jetzt hunderte Fluglotsen, um das steigende Verkehrsaufkommen sicher zu koordinieren. Forschungsprogramme wie Loki des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sollen helfen, diese kritische Situation aufzulösen.
Schon jetzt sind Mensch-KI-Teams in Tests leistungsfähiger als menschliche Lotsen allein. In den nächsten zehn Jahren dürfte es sowohl automatisch als auch von Menschen geführte Flüge geben, sagte ein Experte im Gespräch mit Golem. Schwierig ist allerdings, das Erfahrungswissen von Lotsen abzubilden, weil sich jedes Flugzeug etwas anders verhält. Wir zeigen, welche Projekte es in Europa und den USA gibt. Vor allem Letztere investieren viel in dem Bereich, nicht nur, um Lotsen zu entlasten, sondern auch, um die Flugplanung zu erleichtern. Halluzinationen sind dabei ausdrücklich erwünscht.