KI-Abteilung: Meta will Moral im "Gulag" mit Snacks und Umstrukturierungen verbessern
Internen Memos von Meta zufolge will das Unternehmen versuchen, die Stimmung bei einigen Mitarbeitern zu verbessern. Wired(öffnet im neuen Fenster) konnte die entsprechenden Nachrichten einsehen. Darin gibt Metas Chief Technology Office Andrew Bosworth zu, dass Meta einen "furchtbaren Job" beim Aufbau seines KI-Teams geleistet habe.
Mitarbeiter beschrieben die Arbeit dort einem früheren Bericht als "Gulag". Im Team arbeiten knapp 6.500 Angestellte, um die generative KI von Meta zu verbessern. Die Arbeit ist nicht sonderlich interessant und scheint nicht den Vorstellungen vieler Meta-Mitarbeiter zu entsprechen. Viele Angestellte wurden in die Abteilung zwangsversetzt.
Zur schlechten Stimmung tragen auch die zahlreichen Entlassungen der vergangenen Monate bei. Meta reagiert nun unter anderem mit einer Umstrukturierung. Das Unternehmen will unter anderem verhindern, dass Angestellte zu oft einen neuen verantwortlichen Manager vorgesetzt bekommen.
Mitarbeiters können wieder aus dem KI-Team in andere Abteilungen wechseln
Außerdem sollen Angestellte des KI-Teams sich wieder auf andere Stellen im Unternehmen bewerben können. Werden sie angenommen, können sie den Job wechseln. Das war bisher offenbar nicht möglich.
Bosworth zufolge sei die Zwangsrekrutierung in das KI-Team notwendig gewesen, um die Entwicklung schnell voranzubringen. Ihm zufolge müssten Angestellte auch "eine Weile" an Projekten arbeiten, die sie "nicht erfüllend" finden.
Neben den Umstrukturierungen will Meta auch versuchen, durch "Micro-Kitchens" die Stimmung zu verbessern. Dort soll es kostenlose Snacks und Getränke geben. Zudem soll das Budget für Geschäftsreisen erhöht werden. In Zukunft will Meta auch mehr Events für die Angestellten anbieten.
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