KfW-Förderprogramm für Elektroautos: Mehr als 300.000 Anträge auf Zuschuss für Wallboxen

Das Förderprogramm für private Ladestellen für Elektroautos erfreut sich großer Beliebtheit. Noch reicht das Volumen für 60.000 weitere Wallboxen.

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Die KfW-Förderung für private Wallboxen ist sehr beliebt.
Die KfW-Förderung für private Wallboxen ist sehr beliebt. (Bild: Mercedes-Benz)

Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind schon mehr als 310.000 Anträge auf Förderung einer privaten Ladestelle eingegangen. Das teilte die KfW auf Anfrage von Golem.de mit. Die Förderanträge bezögen sich auf rund 381.000 Ladepunkte, hieß es weiter. Damit seien vom aktuellen Fördervolumen in Höhe von 400 Millionen Euro rund 343 Millionen Euro ausgeschöpft. Das Programm wurde Ende November 2020 gestartet. Wegen der großen Nachfrage wurde es bereits zwei Mal um jeweils 100 Millionen Euro aufgestockt.

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Die Fördersumme beträgt 900 Euro pro Ladepunkt, wenn die Kosten für die Installation mindestens 900 Euro pro Ladepunkt betragen. Gefördert werden neben dem Kaufpreis der Wallbox auch die Kosten für Einbau und An­schluss der Ladestation, inklusive aller Installationsarbeiten, sowie die Kosten eines Energiemanagement-Systems zur Steuerung der Ladestation.

Die Anträge werden in der Regel problemlos bewilligt, wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen. Die Auszahlung der Fördersumme erfolgt aber erst dann, wenn innerhalb von neun Monaten nach Antragstellung sowohl der Kauf der Wallbox als auch die Installation und Inbetriebnahme anhand von Rechnungen nachgewiesen werden können. Alleine die Anschaffung der Wallbox reicht nicht aus.

Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) können die Förderung beantragen. Wohnungseigentümer oder Mieter haben seit dem 1. Dezember 2020 einen gesetzlichen Anspruch auf eine private Ladestelle. Allerdings muss eine WEG der Installation einer Lademöglichkeit oder dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur zustimmen. Der KfW zufolge wird nicht systematisch ausgewertet, wie viele Einzelpersonen oder WEGs bislang eine Förderung beantragt haben. "Stichproben zeigen allerdings, dass der Anteil von Wohneigentümergemeinschaften sehr gering sein dürfte", sagte ein Sprecher.

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Keine Angaben will die KfW darüber machen, welcher Teil der Fördersumme bereits ausgezahlt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein Teil der bewilligten Mittel verfällt, weil die Installation nicht innerhalb von neun Monaten erfolgt ist. Vor allem in Mehrfamilienhäusern könnte dies daran scheitern, dass die erforderlichen Beschlüsse nicht rechtzeitig gefasst oder die Installationsarbeiten nicht abgeschlossen werden.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Die noch nicht bewilligte Fördersumme reicht für gut 63.000 weitere Wallboxen. Diese müssen über eine Ladeleistung von 11 Kilowatt (kW) verfügen und eine "netzdienliche Abschaltung" erlauben. Die KfW fördert aber auch Lademanagementsysteme, die ohne "intelligente" Wallboxen auskommen.

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-Mike- 01. Apr 2021

Das Auto steuert das auch und bei vielen kann man einstellen, dass es weniger zieht. Aber...

-Mike- 01. Apr 2021

Die Boxen müssen die Möglichkeit zur Kommunikation haben. Stand heute spricht da aber...

HVorragend 31. Mär 2021

Das hängt halt von vielen Faktoren ab. Immobilien kaufen, um sie zu vermieten, ist...

xSureface 31. Mär 2021

Wenn ich das Richtig in Erinnerung habe, kann die Tesla Wallbox von jedem Auto genutzt...



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