Keynote: Was Apple Watch Series 7 und iPhone 13 bringen könnten

Am 14. September 2021 zeigt Apple neue Produkte. Golem.de fasst zusammen, was es neben dem iPhone noch an Neuigkeiten geben dürfte - und zeigt einen Gag.

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Riecht nach nichts: Golem.de-Redaktions-Hundis beim Tanz um das AR-Apple-Logo
Riecht nach nichts: Golem.de-Redaktions-Hundis beim Tanz um das AR-Apple-Logo (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Ist mit "California streaming" nur das Videoformat gemeint - oder steckt mehr dahinter? Apple hat unter dem Titel für den 14. September 2021 um 19 Uhr (MESZ) eine Onlinepräsentation angekündigt. Der Name ist offensichtlich eine Anspielung auf den Song Califonia Dreamin' von der 60er-Jahre-Band The Mamas and the Papas. Ob hinter der Wahl des Wortes "Streaming" mehr steckt - unklar.

Inhalt:
  1. Keynote: Was Apple Watch Series 7 und iPhone 13 bringen könnten
  2. Apple Watch Series 7 und weitere Ankündigungen

Es gibt noch mehr zum Spekulieren für Fans von Apple: Das Unternehmen wirbt mit einem leuchtenden Firmenlogo für den Event. Diesen Apfel kann man ins Wohnzimmer holen, nämlich als Augmented-Reality-Objekt. Dazu muss man über iPhone und iPad auf der Event-Seite das Apfel-Logo antippen, den Instruktionen folgen und ein bisschen herumspielen.

Solche Gags gab es schon früher, jetzt könnte man es als Hinweis auf eine bevorstehende Enthüllung etwa von Augmented- oder Virtual-Reality-Hardware deuten, an denen Apple angeblich arbeitet. Allerdings ist eine Präsentation am 14. September unwahrscheinlich: Apple dürfte mit einer solchen Enthüllung kaum von seinem wichtigsten Produkt ablenken wollen, also dem iPhone 13.

Gerüchten zufolge plant Apple für den Rest des Jahres noch mindestens einen, eher zwei weitere Onlinepräsentationen. Im Corona-Herbst 2020 hatte das Unternehmen Mitte September unter anderem die Apple Watch Series 6 und das neue iPad Air vorgestellt.

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Erst Mitte Oktober folgten das iPhone 12 und der Homepod Mini, und im November neue Mac-Rechner mit M1-Chip (Macbook Air, 13-Zoll Macbook Pro und Mac Mini). Ähnlich könnte es auch 2021 laufen, nur dass zuerst das iPhone an der Reihe ist.

iPhone 13: wenig Experimente

Abergläubisch? Dann wird das neue iPhone zum Problem, denn laut Apple Insider wird das Smartphone tatsächlich die 13 im Namen tragen. Es gibt sogar schon Leaks mit Hüllen, auf denen die Ziffern zu sehen sind.

Den aktuellen Spekulationen zufolge wird es vier Modelle geben: ein iPhone 13 Mini mit einem 5,4 Zoll großen Display, ein iPhone 13 und iPhone 13 Pro mit jeweils 6,1 Zoll großem Bildschirm und ein Pro Max mit einer Diagonalen von 6,7 Zoll - alles wie bei den aktuellen Smartphones des Herstellers.

Es gibt viele Hinweise darauf, dass zumindest bei einigen Geräten ein Display mit einer Bildrate von 120 Hz zum Einsatz kommt - möglicherweise auf den Pro-Modellen. Das Feature ist nicht ganz neu, beim iPad Pro kommt es seit 2017 zum Einsatz.

Gerüchten zufolge verwendet Apple bei seinen Bildschirmen als Backplane die sogenannten LTPO-Panels (Low-Temperature Polycrystalline Oxide). Die sind schon von der Apple Watch (seit 2019) bekannt, dort erlauben sie Always On mit relativ niedriger Leistungsaufnahme. Auf dem iPhone könnte das auch klappen, so dass beispielsweise immer die Zeit oder eine andere Information zu sehen ist. Davon abgesehen dürfte bei allen Modellen ein OLED-Panel zum Einsatz kommen.

Größere Akkus in allen Modellen

Die Akkus sollen bei allen Modellen größer werden, sagt Analyst Ming-Chi Kuo laut Phone Arena. Beim iPhone 13 Pro Max soll er über eine Kapazität von 4.352 mAh verfügen - beim 12er-Gegenstück liegt die Kapazität bei 3.687 mAh. Bei den beiden iPhone 13 soll der Akku 3.095 mAh (Vorgänger: 2.815 mAh) groß sein, beim 13 Mini 2.406 mAh (Vorgänger: 2.227 mAh).

Neues Apple iPhone 12 (128 GB) - Schwarz

Das Laden soll dank 25-Watt-Technologie schneller funktionieren. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Apple den Lightning-Anschluss aufgibt und stattdessen USB-C verbaut. Ein Leaker hat angedeutet, dass möglicherweise das Pro Max mit USB-C statt Lightning erscheint.

Immerhin soll es überhaupt einen Anschluss geben - es gab auch schon Gerüchte, dass nur noch kabelloses Laden möglich wäre, aber das kommt wohl erst irgendwann später.

Kameras: neue Profifunktionen

Auch die Kameras werden optimiert. Im Gespräch sind sowohl eine verbesserte Weitwinkellinse als auch ein stärkerer Zoom. Dazu sollen neue Funktionen wie ein Porträtmodus für Videos kommen, so dass man in Echtzeit bei Gesichtsaufnahmen den Hintergrund (künstlich) unscharf stellen kann.

Außerdem soll der Pro-Res-Codec für Final Cut Pro auf dem iPhone 13 Pro verfügbar sein. Dazu kommen angeblich Verbesserungen mit der Bildstabilisierung und bei der Lichtstärke.

Das alles führt wohl dazu, dass die iPhone etwas dicker werden. Gerüchten zufolge kommt das iPhone 13 auf 7,6 Millimeter, beim iPhone 12 sind es 7,4 Millimeter. Damit dürfte auch das Gewicht steigen, hier liegen aber noch keine Leaks vor.

Das Design der neuen Smartphones soll weitgehend dem der aktuellen Geräte ähneln. Das Kameramodul auf der Rückseite soll etwas mehr herausragen, die einzelnen Linsen darauf etwas weniger. Der Notch für Face-ID auf der Vorderseite soll kleiner werden. Besonders spekulativ: Es gibt Gerüchte, dass Face-ID künftig den Nutzer auch mit Corona-Schutzmaske erkennt.

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Apple Watch Series 7 und weitere Ankündigungen 
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