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Keyme: Haustürschlüssel in der Cloud

Das US-Unternehmen Keyme hat eine iOS-App veröffentlicht, die digitale Kopien von Schlüsseln erstellt und speichert. Mit diesen Kopien kann bei Verlust eines Schlüssels ein neuer Schlüssel nachgemacht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Keyme scannt und speichert Schlüssel.
Keyme scannt und speichert Schlüssel. (Bild: Keyme)

Das Startup Keyme bietet eine App an, die detaillierte Bilder von Schlüsseln macht und in einer Cloud speichert. Im Falle eines Verlustes kann der Besitzer bei einem Schlüsselmacher anhand dieser Informationen einfach einen neuen Schlüssel nachmachen lassen. So braucht unter Umständen kein teures neues Schloss eingebaut zu werden.

  • Mit Keyme können Schlüssel digitalisiert werden. (Bilder: Keyme)
  • Die gescannten Schlüssel werden in einem digitalen Schlüsselbund gespeichert.
  • Die Schlüssel können im Verlustfall bei einem Keyme Kiosk nachgemacht werden.
  • Mit den gespeicherten Daten soll jeder Schlüsselmacher den Schlüssel anfertigen können.
  • Auch per E-Mail können Schlüssel nachbestellt werden.
  • Der Nutzer kann kostenlos unbegrenzt viele Schlüssel scannen. Erst wenn die Daten abgerufen werden, fallen Kosten an.
  • Gescannte Schlüssel können auch geteilt werden.
Mit Keyme können Schlüssel digitalisiert werden. (Bilder: Keyme)
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Dies kann der Nutzer entweder bei einem von bisher sieben automatischen Schlüsselautomaten (Keyme Kiosk) oder bei einem Schlüsselmacher seiner Wahl machen lassen. Aufgrund der Basisdaten, die Keyme zu jedem Schlüssel speichert, soll es generell jedem Schlüsselmacher möglich sein, eine Kopie zu erstellen. Eine Bestellung per Post ist ebenfalls möglich.

Speicherung in einer Cloud

Die Schlüsseldaten werden bei Keyme in einer Cloud gespeichert. Keyme betont, dass die Daten ohne Personen- und Ortsverknüpfungen gesichert werden. Ein zweistufiges Anmeldeverfahren bei der Keyme-App soll zusätzliche Sicherheit bringen. Um einen Schlüssel überhaupt scannen zu können, muss dieser zudem vom Schlüsselbund abgemacht und auf einen weißen Hintergrund gelegt werden. Dies soll verhindern, dass Schlüssel im Vorbeigehen abfotografiert und nachgemacht werden. Die Keyme Kiosks sind nur nach einem Fingerabdruck-Scan benutzbar.

Nutzer der Keyme-App können kostenlos unbegrenzt viele Schlüsselscans speichern. Erst wenn einer der Scans zum Nachmachen verwendet wird, fallen Kosten an. Einen gescannten Schlüssel über einen Keyme Kiosk erstellen zu lassen, kostet 20 US-Dollar, die gescannten Daten für einen Schlüsselmacher abzurufen kostet 10 US-Dollar.

Schlüssel können auch über die Keyme Kiosks gescannt werden. Die Scans von Keyme Kiosk und App werden dabei in einem Nutzerkonto gespeichert. Schlüsseldaten können auch mit anderen Nutzern geteilt werden.

Bisher nur in Nordamerika verfügbar

Keyme ermöglicht es, gewöhnliche Haus- und Büroschlüssel einzuscannen und nachzumachen. Autoschlüssel können nicht kopiert werden.

Keyme ist bisher offenbar nur in Nordamerika verfügbar. Die App, mit deren Scans auch normale Schlüsselmacher etwas anfangen könnten, kann in Deutschland nicht heruntergeladen werden. App-Versionen für Android und Windows Phone scheinen in Arbeit zu sein.



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LX 12. Aug 2013

Weil manuelle oder E-Picks und selbst Schlagschlüssel (falls Dir die Technik bekannt ist...

Schnapsbrenner 11. Aug 2013

Aber grad wenns daemlich, aber gemuetlich ist wird es ein riesen hit. War bei Iphones...

nmSteven 10. Aug 2013

Also bei mir liegt ein Schlüssel für meine Wohnung bei meinem Bekannten zwei Straßen...

Peter Brülls 09. Aug 2013

Es war ein sanfter Hinweis darauf, dass solche Schlösser in der Tat simpel geöffnet...


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