Keychron V1: Günstige mechanische Tastatur für DIY-Fans und Einsteiger

Der Tastaturhersteller Keychron hat ein neues Keyboard mit austauschbaren Switches vorgestellt. Das V1(öffnet im neuen Fenster) ist zudem im relativ seltenen 75-Prozent-Layout gehalten. Ebenfalls dabei ist ein Lautstärkeregler, mit dem sich die Systemlautstärke einstellen oder stummschalten lässt. Alternativ gibt es das Barebone auch mit einer zusätzlichen Taste statt Lautstärkerad. Möglicherweise hat sich Keychron von Designs wie dem GMMK Pro von Glorious inspirieren lassen.
Allerdings setzt das Unternehmen den Preis wesentlich niedriger an. Das Barebone soll 64 US-Dollar (74 US-Dollar mit Lautstärkeregler) kosten, während die voll zusammengebaute Version mit Switches und Keycaps bei 84 US-Dollar liegt. Dafür gibt es ein ABS-Kunststoffgehäuse mit einer Switchplate für gesteckte Cherry-MX-Switches. Es können also auch eigene Switches dafür genutzt werden, solange sie dem Cherry-MX-Standard entsprechen. Low-Profile-Switches wie etwa Kailh Chocs sind nicht kompatibel.
Cherry-Style-Switches mit Lube
Keychron selbst bietet die bekannte Auswahl an taktilen Keychron K Brown mit 50 Gramm Schaltkraft, klickenden K Blue mit 60 Gramm Schaltkraft und linearen K Red mit 45 Gramm Schaltkraft. Die Keychron-Switches werden ab Werk bereits mit Lube versehen und sollten so geschmeidiger schalten als gewöhnlich. Keychron liefert zudem austauschbare geschraubte Stabilizers für große Tasten (Leertaste, Entertaste, Rücktaste, Umschalttaste) mit.






Auf den Switches stecken Keychron PBT-Tastenkappen mir Doubleshot-Symbolen. Diese sollten also lange halten. Das Barebone gibt es derzeit allerdings nur im ANSI-Layout. In Deutschland ist etwa das ISO-Layout mit großer Returntaste gängig. Es ist mittels Software aber möglich, zumindest das bekannte deutsche Qwertz-Layout darauf zu legen. Kunden verzichten dann eben auf eine Taste oder legen diese fehlende Taste auf eine der drei (oder vier ohne Lautstärkerad) Zusatzplätze an der rechten Seite.