Keychron K7: Kompakte Tastatur nutzt austauschbare Low-Profile-Switches
Keychron ist einer der wenigen Hersteller, die auch Low-Profile-Switches in Tastaturen einbauen. Ein Beispiel ist das K7 mit 65-Prozent-Layout, welches das Unternehmen derzeit auf Kickstarter finanziert(öffnet im neuen Fenster) .
Die Tastatur verwendet besonders flache optische Keychron- oder mechanische Gateron-Switches. Außerdem lässt sie sich per Bluetooth 5.1 an maximal drei Geräten kabellos betreiben.
Durch die Low-Profile-Switches und passenden Keycaps ist die Tastatur nur 22 mm hoch. Herkömmliche mechanische Tastaturen wie die Corsair K70 sind etwa doppelt so dick. Der Vorteil der geringeren Höhe kann sein, dass eine weniger angewinkelte Handposition auch ohne Handballenauflage möglich ist.
Typischerweise haben Low-Profile-Switches einen geringeren Schaltweg, wodurch sich das Tippgefühl und die Lautstärke von Standard-Switches unterscheiden. Speziell sind hier etwa 2,5 mm Schaltweg eingeplant.
Zur Auswahl stehen rote, blaue oder braune Gateron-Switches, die zudem komplett gesteckt und jederzeit austauschbar sind. Die Farben stehen für lineares (Rot), taktiles (Braun) und klickendes (Blau) Tippgefühl.
Optische Switches auch tauschbar
Außerdem bietet Keychron optische Switches (optional ebenfalls mit Hot Swap) an, die mittels Lichtstrahl funktionieren und für mehr Anschläge ausgelegt sind. Die roten, blauen und braunen Schalter entsprechen den Gateron-Pendants. Dazu kommen Banana- und Mint-Switches, die jeweils ebenfalls taktil schalten, allerdings mit unterschiedlichem Kraftaufwand von 55 (Braun), 57 (Banana) und 67 (Mint) Gramm.
Alle Switches sind mit typischen gekreuzten Sockeln ausgestattet und daher auch mit Cherry-MX-Keycaps kompatibel. Die flache Bauweise der Switches kann erfahrungsgemäß aber zum Einklemmen der Taste führen, wenn Standard-Keycaps darauf gesteckt werden.
Die Tastatur ist wie gesagt im 65-Prozent-Layout gehalten. Es fehlen daher die komplette F-Tastenreihe, einige spezielle Tasten und der Nummernblock. Teilweise sind Sondertasten und Mediensteuerung über Zweitbelegung und eine Fn-Taste erreichbar, wie es etwa auch bei Notebooks üblich ist.
Für Kunden, die ein größeres Tenkeyless-Layout bevorzugen, bietet Keychron Alternativen wie die K3(öffnet im neuen Fenster) an, die bis auf das Format fast identisch ausgestattet ist.
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Drahtlos oder per USB-C
Die K7 ist mit Standfüßen zweifach verstellbar. Außerdem verfügen die Tasten über LED-Beleuchtung. Ein Schalter an der Seite kann zudem zwischen dem MacOS-Modus und Windows-Modus umschalten. Je nach Profil werden Sondertasten so unterschiedlich zugewiesen.

Im kabellosen Betrieb soll der 1.550-mAh-Akku etwa 34 Stunden lang durchhalten. Geladen wird die Tastatur mittels USB-C-Kabel. Währenddessen können Kunden sie auch kabelgebunden weiter nutzen.
Die K7 wird in der Standardversion 64 US-Dollar kosten. Dafür gibt fest verbaute Gateron-Switches nach Wahl und eine weiße Hintergrundbeleuchtung. RGB-LEDs kosten 10 US-Dollar mehr, genauso wie die Hot-Swap-Möglichkeit für einen Maximalpreis von 84 US-Dollar.
Die Variante mit optischen Switches gibt es für 64 US-Dollar mit Hot-Swap-Funktion, aber weißer Hintergrundbeleuchtung. RGB-LEDs bringen den Preis auf maximal 74 US-Dollar.
Wie bei allen Kickstarter-Projekten gilt: Eine Unterstützung garantiert kein fertiges Produkt. Keychron hat allerdings bereits mehrere Tastaturen finanziert und ist entsprechend erfahren. Die Auslieferung soll ab September beginnen. Allerdings kommen für den Versand nach Deutschland noch Kosten von 18 US-Dollar hinzu.
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