Abo
  • Services:

Key Transparency: Google will Schlüsselüberprüfung deutlich vereinfachen

Ein sehr großes Problem bei Kryptosystemen wie PGP ist die praktikable Verifikation von öffentlichen Schlüsseln. Mit dem Projekt Key Transparency will Google das nun auch für moderne Software wie Chat-Apps vereinfachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Zuordnung und Verifikation von öffentlichen Schlüsseln ist den meisten Nutzern zu kompliziert.
Die Zuordnung und Verifikation von öffentlichen Schlüsseln ist den meisten Nutzern zu kompliziert. (Bild: Bookfinch/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Für die Sicherheit kryptographischer Systeme, die mit asymmetrischer Verschlüsselung arbeiten wie etwa PGP, ist es extrem wichtig, die öffentlichen Schlüssel der Kommunikationspartner zu verifizieren. Die praktische Umsetzung davon macht aber seit Jahrzehnten einige Probleme, weshalb Google dies mit dem Projekt Key Transparency zumindest vereinfachen möchte.

Stellenmarkt
  1. MT AG, Frankfurt am Main
  2. BVG Berliner Verkehrsbetriebe, Berlin

Laut Google sei PGP aber nur eines von vielen Beispielen, das diese Nachteile aufzeige. Immerhin seien viele Nutzer immer noch nicht bereit für eine manuelle Verifikation oder seien damit schlicht überfordert. Das gelte auch für moderne Chat-Anwendungen auf Smartphones, die ebenfalls eine Art der Public-Key-Kryptographie einsetzen. Mit Key Transparency soll dieser Prozess vereinfacht und Infrastruktur aufgebaut werden, die eine Verifikation auch Nicht-Experten ermögliche.

Einfach zu nutzen mit öffentlicher Verifikation

"Die Beziehung zwischen Online-Identitäten und öffentlichen Schlüsseln sollte automatisch verifizierbar und öffentlich auditierbar sein. Benutzer sollten in der Lage sein, alle Schlüssel zu sehen, die an ein Konto angehängt worden sind, während alle Versuche, den Datensatz zu manipulieren, öffentlich sichtbar gemacht werden. Dies stellt auch sicher, dass Absender immer die gleichen Schlüssel verwenden, die Kontoinhaber verifizieren."

Key Transparency sei dementsprechend ein transparentes Verzeichnis für den allgemeinen Einsatz, der es Entwicklern ermögliche, unterschiedliche Systeme mit unabhängig auditierbaren Kontodaten zu erstellen. "Es kann verwendet werden, um Sicherheitsfunktionen zu erstellen, die leicht für die Menschen zu verstehen sind, während die Unterstützung wichtiger Benutzerbedürfnisse wie Kontowiederherstellung unterstützt werden".

Das System ist in Zusammenarbeit von Google mit dem Yahoo-Security-Team, den Signal-Machern Open Whisper Systems sowie den Entwicklern des Coniks-System der Princeton-Universität entstanden. Der Code von Key Transparency steht auf Github zum Download bereit. Dort finden sich auch weitere Details zur Funktionsweise.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  3. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  4. 45,99€ (Release 12.10.)

RichardEb 17. Jan 2017

Nein Google benötigt keinen geheimen Schlüssel.... PGP für gmail würde sich sogar relativ...

Ofenrohr! 13. Jan 2017

Dass SNI einen Hash verwendet wäre mir neu: Grüße arce


Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /