Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.

Artikel von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens veröffentlicht am
Werbung für den G2A Black Friday
Werbung für den G2A Black Friday (Bild: G2A / Montage Golem.de)

Fragte man Spieler, Entwickler und Publisher Mitte 2016 nach den schwarzen Schafen der Branche, war die Antwort oft eindeutig: Key-Reseller. Damit sind Firmen wie G2A, Kinguin, Gamesplanet und Gamesrocket gemeint, die etwa Codes zum Download von Spielen für das Playstation Network, Steam oder Xbox Live anbieten - und zwar zu meist wesentlich günstigeren Preisen als die Portale selbst. Vor allem die in Hongkong und Polen ansässige Lizenzschlüssel-Handelsplattform G2A.com wurde lange und harsch kritisiert. Von Codes, die von den Verkäufern mit gestohlenen Kreditkarten gekauft und dann weiterverscherbelt werden war die Rede - und davon, dass G2A diese Praktiken nicht wirksam unterbinde.


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