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Nikons Key-Mission-Serie, benannt nach dem Aufnahmewinkel
Nikons Key-Mission-Serie, benannt nach dem Aufnahmewinkel (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Key Mission 360: Nikons Action-Kamera schaut in die Runde

Nikons Key-Mission-Serie, benannt nach dem Aufnahmewinkel
Nikons Key-Mission-Serie, benannt nach dem Aufnahmewinkel (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Action in 4K und mit Rundumblick: Nikon hat zur Photokina die auf der CES 2016 angekündigte 360-Grad-Actioncam mitgebracht. Wir haben sie uns angeschaut: Der erste Eindruck war positiv.
Ein Hands on von Werner Pluta

Drei Mal Action, davon ein Mal rundherum: Nikon stellt auf der Photokina mit Key Mission eine neue Kameraserie vor (Halle 2.2, Stand A020). Benannt sind die Kameras jeweils nach ihrem Aufnahmewinkel: 360, 170 und 80. Sie sollen in Kürze auf den Markt kommen.

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­Anfang des Jahres auf der CES hatte Nikon die Key Mission 360 angekündigt. Auf der Photokina konnten wir uns die Kamera anschauen und in die Hand nehmen. Die Idee einer 360-Grad-Kamera, die 4K-Video aufzeichnet, gefällt uns schon einmal. Die Bedienung der Kamera ist intuitiv. Leider konnten wir keine Aufnahmen machen, da die Kameras noch nicht mit der finalen Software ausgestattet sind.

Die Key Mission 360 hat zwei Objektive

Die Panoramakamera Key Mission 360 hat zwei Fischaugenobjektive mit einer Brennweite von 1,6 mm (8,7 mm Kleinbild-Äquivalent) und einer Festblende von f/2. Hinter jedem Objektiv sitzt ein CMOS-Sensor mit einer Auflösung von jeweils 23,9 Megapixeln. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Ricoh Theta. Allerdings hat Ricohs Panoramakamera nur einen Sensor, auf den das Licht über einen doppelten Prismenspiegel reflektiert wird.

Wer mit einer Action-Kamera sphärische Panoramen aufzeichnen will, ist bei Nikon sicher besser bedient als beim Marktführer Gopro: Der bietet für 360-Aufnahmen ein Rig für sechs Kameras an.

Das Motiv darf nicht zu nah sein

Die Bedienung der Key Mission 360 ist recht einfach: Ein Druck auf den Knopf oben auf dem Gehäuse aktiviert die Kamera, der nächste Druck startet die Videoaufzeichnung. Einzige Bedingung: Das Motiv muss weiter als 60 Zentimeter von der Kamera entfernt sein. Ist es näher dran, kann es zu Bildfehlern kommen, weil das Motiv im toten Winkel liegen kann. Der nächste Druck auf die Taste beendet die Aufnahme.

  • Nikons Panoramakamera Key Mission 360 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera hat zwei Objektive und zwei Sensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sie übersteht einen Sturz aus 2 m Höhe und ist bis 30 m wasserdicht. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nikons drei Actionkameras: Key Mission 80, 170, 360 (v. l.) (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Nikons Panoramakamera Key Mission 360 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Das Video hat dabei eine 4K-Auflösung mit einer Rate von 24 Bildern pro Sekunde. Die Videobilder werden direkt in der Kamera montiert, das 360-Grad-Video wird im mp4-Format auf einer Micro-USB-Karte gespeichert. Die Key Mission 360 nimmt auch 360-Grad-Fotos mit einer Auflösung von 30 Megapixeln auf. Dafür gibt es an einer Seite einen eigenen Auslöser. Der ermöglicht es, auch während einer Videoaufnahme ein Standbild zu machen.

Das Smartphone dient als Bildschirm

Einen Bildschirm hat die Kamera nicht. Für eine geringer aufgelöste Vorschau, zum Betrachten der fertigen Aufnahmen oder auch für Einstellungen an der Kamera wird die App Snap Bridge 360/170 (für Android ab Version 5 und iOS ab Version 7) benötigt. Darin kann der Nutzer zudem das Video bearbeiten, etwa schneiden, Sprungmarken setzen oder das 360-Grad-Video ins Internet hochladen, etwa auf Facebook oder Youtube. Die Aufnahmen können zudem in eine App für ein Head-mounted Display übertragen werden.

Die Daten werden über WLAN übertragen, wobei sich die App automatisch mit der Kamera verbindet und nach dem Abmelden das Smartphone wieder automatisch mit dem vorherigen WLAN verbindet.

Die Kamera kann nur 360 Grad

Der Bildwinkel der Kamera lässt sich nicht verändern, sie zeichnet also nur 360-Grad-Videos auf. Wer ein normales, also flaches Video haben möchte, um es etwa auf dem Fernseher anzuschauen, der kann mit der App oder der Software Key Mission 360/170 Utility ein Video aus dem sphärischen Panorama herausschneiden und es in Full-HD-Auflösung exportieren. So lassen sich auch virtuelle Schwenks durch eine Szenerie umsetzen.

Das Kameragehäuse ist etwa 6 x 6 cm groß und mit den beidem Halbschalen aus Glas, die die Linsen schützen, auch etwa 6 cm tief. Die Kamera ist für ihre Größe überraschend schwer, knapp 200 Gramm. Das dürfte unter anderem an der stabilen Verarbeitung liegen: Laut Nikon übersteht die Kamera einen Sturz aus 2 Metern Höhe, sie ist staubdicht und wasserfest bis zu einer Tiefe von 30 Metern, eignet sich demnach also auch für Taucher. Bei Unterwasseraufnahmen werden die beiden gewölbten Deckel über den Objektiven durch flache ausgetauscht, um den Brechungsindex des Wassers auszugleichen.

Der Akku hält laut Nikon etwa 70 Minuten Videoaufnahme oder 230 Bilder durch. Er ist austauschbar. Mit einem geladenen Zweitakku in der Tasche lässt sich der Panoramaspaß verlängern.

Key Mission 170 und 80 

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ldlx 23. Sep 2016

... ok, bald. Kostet 150$ mit ähnlichen Specs, wobei 4k noch in der Mache ist. Das...

Achranon 23. Sep 2016

360° wären gar nicht so wichtig. Ich hätte lieber eine Kamera die 3D in 180° aufnimmt...



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