• IT-Karriere:
  • Services:

Kernel: Linux bekommt Unterstützung für USB 4

Intel stellt ersten Linux-Treiber-Code für USB 4 bereit. Dieser basiert auf dem Code für Thunderbolt. Das Verhältnis der beiden Protokolle zueinander sorgt aber auch bei den Entwicklern für Verwirrung.

Artikel veröffentlicht am ,
USB 4 kommt für den Linux-Kernel.
USB 4 kommt für den Linux-Kernel. (Bild: Pixabay)

Der offiziell für den Thunderbolt-Treiber im Linux-Kernel zuständige Intel-Entwickler Mika Westerberg hat erste Patches für die Unterstützung von USB 4 auf einer Mailing-Liste veröffentlicht. Da USB 4 auf Thunderbolt 3 basiert, gilt das nun auch für den Code im Linux-Kernel. Noch sei der Code aber nicht so weit, eingepflegt zu werden, da einige wichtige weitere Funktionen wie die Energieverwaltung noch fehlten, schreibt Westerberg.

Stellenmarkt
  1. Erzbistum Hamburg, Hamburg
  2. PTV Group, Karlsruhe

Zur Verbindungsverwaltung der verschiedenen getunnelten Protokolle nutzt Thunderbolt 3 auf Apples Hardware eine Software-Implementierung, die anderen Geräte nutzten laut der E-Mail bisher Code in der Firmware. Mit USB 4 soll die Verwaltung nur noch in Software umgesetzt werden. Mit Hilfe der Patches unterstützt der Treiber-Code nun beides für Thunderbolt 3 und erweitert dies auf USB 4.

Hinzu kommt die Unterstützung für die Tunnel von PCIe, Displayport sowie die älteren USB-3-Protokolle. Darüber hinaus werden Peer-to-Peer-Networking sowie Firmware-Upgrades auf Host-System und angeschlossenen Geräten unterstützt. Westerberg passte den Code außerdem an die Formulierungen in der USB-4-Spezifikation an und änderte die Namen der genutzten Register. Ebenso wurde der Code für die Nutzung mit der Hardware von Intel vorbereitet.

Zusätzlich zu technischen Fragen diskutieren die Entwickler an den Patches auch, ob die Konfigurationsoption künftig primär auf Thunderbolt oder auf USB 4 verweisen soll. Ebenso versucht der für USB zuständige Entwickler Greg Kroah-Hartman, durch mehrfache Fragen das Verhältnis von USB 4 zu Thunderbolt 3 zu verstehen und bezeichnet sich selbst dabei auch als verwirrt. Besonders einfach ist die Spezifikation von USB 4 tatsächlich nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Farming Simulator 19 für 17,99€, The Surge 2 für 39,99€, The Guild 2 Gold Edition für...
  2. 149,00€ (Bestpreis! zzgl. Versandkosten)
  3. 499,00€ (Bestpreis! zzgl. Versandkosten)
  4. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

1e3ste4 03. Okt 2019 / Themenstart

Ja, du verstehst was falsch: So ein USB-Controller im Host und an den angeschlossenen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

    •  /