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Linux 4.7-rc1 legt seinen Schwerpunkt auf Grafiktreiber.
Linux 4.7-rc1 legt seinen Schwerpunkt auf Grafiktreiber. (Bild: Flickr)

Treiber für neues Gamepad und altes Thunderbolt

Der Xpad-Treiber des Kernels erhält mit Version 4.7 neben der Unterstützung für weitere Controller auch einen Patch für Microsofts Xbox One Elite Controller. Hierbei handelt es sich um Code, der ursprünglich für den Steam-OS-Kernel von Valve geschrieben wurde und der jetzt in den Mainline-Kernel aufgenommen wird.

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Wichtige Änderung an den Dateisystemen

Bei den Dateisystemen bringt Linux 4.7 eine im Quellcode sehr kleine, bei den Auswirkungen jedoch wichtige Änderung. Dateisysteme können Pfadsuchen künftig parallel ausführen, auch wenn diese im gleichen Verzeichnis beginnen. Das kann in verschiedenen Situationen zu merkbaren Beschleunigungen führen. Die meisten Dateisysteme haben die Änderungen bereits integriert. Zudem gibt es kleine Verbesserungen bei Btrfs und F2FS. Für Btrfs kündigt Chris Mason hauptsächlich Code- und Fehlerbereinigung an. Beim Bau stapelbarer Dateisysteme mittels OverlayFS kann zudem jetzt das Flag RENAME_WHITEOUT genutzt werden, um Dateien unterer Ebenen des Dateisystem-Stacks zu verbergen.

Neben einem eigenen Prefix für die Funktion fscrypto hat das Flash-Friendly-File-System (F2FS) einige Fehlerbereinigungen und einen Leistungsschub bei einigen Szenarien erhalten.

Im Storage-Bereich bekommen Festplatten, die Shingled Magnetic Recording (SMR) unterstützen, nun Zugang zum Zone ATA Command (ZAC). Das Zonenmodell unterstützt bei SMR eine höhere Speicherdichte und damit eine höhere Gesamtspeicherkapazität mittels Überlappung der Spuren.

"Light Ridge"-Thunderbolt-Controller nachträglich unterstützt

Während die Unterstützung für neuere Thunderbolt-Geräte und -Controller auf Glasfaserbasis in Linux immer besser wird, konnte der kupferbasierte Light-Ridge-Controller der ersten Generation aus dem Jahr 2010 bisher nicht unterstützt werden. Das ändert sich endlich, da ein Patch mit vergleichsweise wenigen Zeilen einige lang bestehende Probleme löst. Der Controller wurde in Geräten der Baureihen iMac, Mac Mini und Macbook Pro der Jahre 2011 und 2012 verbaut.

Das Audio-Subsystem des Kernels erhielt Patches zur Verbesserung für Skylake-HDMI und Firewire, welches nun die M-Audio-Profire-Serie unterstützt. Der USD-Audio-Code arbeitet künftig auch für USB-3-Superspeed-Plus-Geräte. Zudem werden die Codecs Realtek ALC234/ALC274/ALC294 unterstützt.

W5100-Ethernet-Controller fürs Netzwerk-Subsystem

Das Netzwerk-Sybsystem erhielt einige kleinere Patches, die von David Miller eingereicht wurden. Darunter befindet sich auch die Unterstützung für den SPI-basierten Wiznet-W5100-Ethernet-Controller (PDF), der auch beim Arduino Ethernet Shield zum Einsatz kommt. Zudem unterstützt der Treiber W5200 und W5000.

Ein Pull-Request des Entwicklers Ingo Molnar beinhaltet einige Patches für die Scheduler und für CPUFreq. Dabei erfuhr unter anderem CPU-Hotplug eine massive Überarbeitung durch den Programmierer Thomas Gleixner. CPUFreq erhält mit 4.7 eine neue Auflage des bereits für Kernel 4.6 eingereichten neuen Scaling Governors Schedutil.

Mit der Veröffentlichung von Kernel 4.7 hat sich auch das Zeitfenster für Einreichungen für Kernel 4.8 geöffnet, das für zwei Wochen geöffnet bleibt. Mit der Veröffentlichung von Kernel 4.8 ist Anfang bis Mitte September zu rechnen.

 Kernel: Linux 4.7 unterstützt AMDs Polaris

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