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Linux 4.5 verbessert nicht nur die Grafiktreiber, sondern schützt auch vor defekter Firmware.
Linux 4.5 verbessert nicht nur die Grafiktreiber, sondern schützt auch vor defekter Firmware. (Bild: Alex Zappa/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

ARMv6 und v7 für Multiplattform überarbeitet

Die Änderungen für die ARM-SoCs bringen Multiplattform-Unterstützung, an der rund fünf Jahre gearbeitet wurde, wie Olof Johansson in seiner Einreichung schreibt. Damit können künftig ARMv6 und ARMv7 in einem Kernel aktiviert sein. Auch kleinere und ältere Plattformen wie MMP, S3C64xx, Orion5x, mv78xx0 und Realview wurden mit einem Patch näher an die Multiplattform-Unterstützung herangeführt. Zudem wird Sigma Designs Tango4 sowie das bereits erwähnte Raspberry-Pi-2-SoC BCM2836 unterstützt. Gleiches gilt für Rockchip RK3228, während RK3036 SMP-Unterstützung erfährt.

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Suse-Angestellter entwickelt Treiber für Rennlenkrad

Die Spieler unter Linux werden sich neben den Ergänzungen bei AMDGPU über einige weitere Neuerungen freuen. So wird mit Linux 4.5 die Unterstützung für den Xbox-One-Controller verbessert. Neue HID-Treiber-Aktualisierungen von Suses Jiri Kosina, die das Logitech-G-920-Rennlenkrad fast vollständig unterstützen, lassen lediglich noch das automatische Umschalten in den HID-Modus vermissen. Anwender, die noch eine PS/2-Maus nutzen, können sich über verbesserte Erkennungszeiten durch Limitierung der Anzahl der abgefragten Protokolle freuen. Auch verschiedene Touchscreen-Treiber wurden überarbeitet.

Im Bereich Netzwerk wird unter anderem neue Hardware unterstützt. Darunter befinden sich VF-Treiber für Netronomes NFP4000/NFP6000-Netzwerkkarten, Analog Devices' ADF7242-SPI-802.15.4-WLAN-Tranceiver, IBMs virtuelle Netzwerkkarten (VNIC) sowie STMicroelectronics ST95HF-NFC-Transceiver.

Staging Tree hat rund 800 Änderungen

Greg Kroah-Hartmann hat für den von ihm betreuten Staging Tree rund 800 Änderungen eingereicht. Der Pull-Request für das Sicherheitssubsystem des Kernels enthält Verbesserungen für die TPM und TPM2 sowie des Linux Security Modules Smack. Das Extended Verification Module (EVM) kann nun x509-Zertifikate in den Schlüsselring des Kernels laden.

KVM erfährt mit 4.5 einige Verbesserungen, die in der Einreichung von Paolo Bonzini zusammengefasst sind. Mehr Funktionen von Microsofts HyperV als bisher werden in KVM unterstützt. Zudem wurde die s390-Unterstützung erweitert und kann nun bis zu 248 virtuelle CPUs unterstützen.

Das Controlgroup-Interface in Version 2 ist mit 4.5 offiziell freigeschaltet und soll nun wesentlich konsistenter sein. Es fand eine umfangreiche Codebereinigung statt. Weitere Einzelheiten zu Cgroups-v2 liefert ein PDF der Linux Foundation.

Analysewerkzeug Perf umfasst jetzt auch Xeon Phi

Das Perf-Subsystem erhielt zahlreiche Änderungen. Aus Ingo Molnars Patchset sticht die Unterstützung für Intels Knights Landing Xeon Phi heraus.

Recht umfangreich fallen auch die eingereichten Änderungen für die PowerPC-Plattform aus. Hier werden unter anderem die Grundlagen für die Unterstützung der Power9-Memory-Management-Unit gelegt sowie von Nvidias NVLink NPUs.

Intels Rafael Wysocki reichte Änderungen zu ACPI und Energiemanagement ein. Damit einher gehen Verbesserungen an den CPUfreq-Governors und am CPUfreq-Treiber, die auch Intels P-State-Treiber umfassen.

Der Quellcode von Linux 4.5 kann auf der Webseite kernel.org heruntergeladen werden.

 Kernel: Linux 4.5 bringt bessere Treiber für AMD und Raspberry Pi

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Marentis 14. Mär 2016

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