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Verbesserte Dateisysteme und neue Hardware

Wie immer gibt es auch Bewegung bei den Dateisystemen. NFS erhält über das NFSv4.2-Protokoll Unterstützung für Extended Attributes für Benutzer (user xattrs). Der NFS-Server (NFSD) unterstützt die Extended Attributes für User ebenfalls. Anwendungen können die Kombination aus readdir() und statx() beschleunigen, indem sie den Sync für Statx ausschalten. Auf Serverseite haben die NFSD-Entwickler zudem weitere unnütze Delegation Recalls entfernt.

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In XFS funktioniert Inode-Flushing nun vollständig asynchron. Die Entwickler haben einen alten Bug im Quota-Code behoben, der dafür sorgte, dass XFS Soft-Limit-Warnungen und Inode-Limits nicht sauber verfolgt hat. Außerdem wurden die Reflink-Kontrollschleifen auf Effizient getrimmt und das Verhalten von DAX unter Ext4 und XFS weiter stabilisiert. Maintainer Darrick Wong begrüßte zudem einige neue Mitarbeiter.

Laut Ilja Drjomow ist in Sachen Ceph die Arbeit an den Client-Dateisystem-Metriken von Xiubo Li beendet. Ceph sendet die Metriken nun sekündlich an alle verfügbaren Metadata Server (MDS).

David Sterba fielen für Btrfs diesmal keine großen neuen Features ein, es gebe eher kleine Verbesserungen und Reparaturen, heißt es. Ein Highlight sei aber womöglich die parallele Fsync-Performance, zu denen Sterba in seinem Pull Request auch einige Zahlen lieferte. Dazu trug auch der Suse-Mitarbeiter Filipe Manana ein Patch bei, der Btrfs veranlassen soll, bei Page Releases nicht das volle Sync-Flag zu setzen. Das sei nicht nötig und der Wegfall bringe Performance-Gewinne. Zum Beweis lieferte Manana Zahlen sowie ein kleines Testskript mit.

Besseres Netz und mehr unterstütze Hardware

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Im Netzwerk-Bereich erhalten die Atlantic NICs neue Features, darunter 64-Bit-Operationen und IPv6-Support für TCP LSO und UDP GSO. Der mac80211-Treiber behandelt nun die SAE-Status-Codes für die WPA-3-Authentifizierung korrekt und Beacon-Filter besser. Bei den Drahtlos-Patches von Kalle Valo gelten die Microchip wilc1000-Treiber als größte Neuerung, die den Staging-Bereich verlassen. Daneben erhält ath11k Support für 6 GHz und Spectral Scans, während der rtw88-Treiber neuerdings RTL8821CE-WLAN-Chips von Realtek unterstützt.

Auch Besitzer ganz gewöhnlicher Consumer-Hardware dürfen sich an einigen Stellen über Updates freuen. So kommen von Jiri Kosina Updates für die Benutzerschnittstellen. Das Testen von Eingabegeräten klappt schneller, außerdem gibt es Support für das Thinkpad 10 Ultrabook Keyboard. Neue Treiber für das Hardware-Monitoring sind ebenfalls mit von der Partie. Dazu zählt einer für die Temperatursensoren des Sparx5-SoC, mit dem der Corsair Commandor Pro Hardware in Gamer-PCs steuert, beispielsweise LEDs.

Apropos LEDs: Pavel Machek hat sich Gedanken über RGB-LEDs gemacht, die im Gegensatz zu Multicolor-LEDs das volle Spektrum an Farben abdecken. Geht es nach ihm, sollte der Kernel beide LED-Varianten unterstützen, erster Code dafür ist im Kernel 5.9 gelandet.

Die Libnvdimm kümmert sich um nicht-flüchtigen Speicher und bringt mit Runtime Firmware Activation ein neues Feature mit. Der Treiber für das Elan Touchpad wurde aktualisiert, um neuere Touchpads mit höherer Auflösung zu unterstützen. Auch am Thunderbolt-Support gibt es wieder Optimierungen. Diese betreffen unter anderem das Native Host Interface, das Tunneling und das Bandbreiten-Management. Ein neuer Upgrade-Mechanismus für Geräte-Firmware authentifiziert NVM-Images auch dann, wenn das Gerät nicht verbunden ist.

Bleiben noch die Grafikupdates. Von Dave Airlie floss ein Pull Request ein, der einen neuen Displayport-Treiber für Xilinx ZynqMP anbietet, zwei neue AMD-GPUs (Sienna Cichlid und Navy Flounder) und erster Support für Rocketlake im i915-Treiber für Intel-Grafik. Auch die Arbeit am DG1-Chip, der Intels neue XE-Grafikarchitektur unterstützen soll, hat im Kernel bereits begonnen.

Nouveau erhält CRC-Support über neue eingeführte Vblank Worker. Zudem unterstützt Nouveau 2 MiB große Systemspeicher-Pages ab der Pascal-Serie von Nvidia-Karten. Last but not least gibt es vorbereitende Patches für Tegra, um Video-Capture-Support für externe Kameramodule zu ermöglichen. Wer den Vorab-Kernel testen möchte, wird auf Github fündig oder tradionell auf Kernel.org.

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 Support für neue ARM SoCs, nicht so sichere Enklaven
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FreiGeistler 24. Aug 2020

Wenigstens Android hat noch nicht dieses OS-Toolkit.

HeroFeat 23. Aug 2020

Es freut mich wirklich das es hier eine so detaillierte Ausführung dazu gibt was es neues...

schily 21. Aug 2020

oder haben sie den Non-standard von Linux in eine private Erweiterung gegossen? NFS kann...


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