Abo
  • IT-Karriere:

Keren Elazari: "Hacker sind das Immunsystem des Internets"

Def Con 22 Keren Elazari sieht die Hackercommunity in der Verantwortung, für positive Veränderungen zu sorgen und das Internet sicherer zu machen. Auf Regierungen und multinationale Konzerne könne man sich dabei nicht verlassen.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Die 22. Def Con ist am Sonntag in Las Vegas zu Ende gegangen.
Die 22. Def Con ist am Sonntag in Las Vegas zu Ende gegangen. (Bild: Def Con)

Zum Abschluss der Def Con in Las Vegas rief Keren Elazari die Besucher dazu auf, für mehr Sicherheit im Netz zu sorgen. Die Hackercommunity sei "das Immunsystem des Internets", so Elazari. Die IT-Sicherheitsexpertin ist zurzeit an der Universität Tel Aviv beschäftigt.

Stellenmarkt
  1. schröter managed services GmbH, Krefeld
  2. terranets bw GmbH, Lindorf bei Wendlingen/Kirchheim

Die Sicherheit der IT-Infrastruktur werde immer wichtiger. Luxusjachten, Insulinpumpen oder Roboter auf dem Mars werden von IT-Systemen gesteuert, die Sicherheitslücken enthalten können. Man könne die Sicherheit dieser Infrastruktur nicht multinationalen Konzernen und Regierungen überlassen, sagte Elazari den Def-Con-Besuchern. Sie hatte bereits auf der TED-Konferenz für ein positives Bild der Hackerbewegung geworben.

Elazari erinnerte an die Enthüllungen über die NSA. Dort würden Millionen investiert, um die Welt verwundbar zu halten. So hätten die NSA bekanntlich sogar die Firma RSA Security dafür bezahlt, einen Zufallszahlengenerator mit einer Hintertür zu implementieren. Es sei geradezu ein Paradoxon, dass eine Institution, die für Sicherheit sorgen soll, Systeme unsicherer mache.

Die Geheimhaltung und der kommerzielle Verkauf von Zero-Day-Sicherheitslücken bringe laut Elazari die gesamte Hackercommunity in Verruf. Hacker müssten für Transparenz bei Sicherheitslücken sorgen: "Behaltet die Bugs nicht für euch. Stört den Markt der Zero-Day-Sicherheitslücken." Denn Licht ins Dunkel zu bringen, sei die beste Methode, um Systeme sicherer zu machen.

Bug-Bounty-Programme und Initiativen wie Googles Project Zero weisen in die richtige Richtung. Hingegen müsse man gegen Bullshit-Marketing aus der IT-Sicherheitsbranche mit Fakten angehen. Die Hackercommunity müsse Elazaris Ansicht nach auch mehr die einfachen Menschen erreichen, die glauben, dass unsichere IT-Systeme keine Bedrohung für sie seien. Cryptopartys seien dafür ein gutes Beispiel.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-56%) 19,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

manitu 11. Aug 2014

Wenn man ehrlich ist, gibt es den Markt doch nur, weil die Leute Geld haben möchten. Ich...


Folgen Sie uns
       


Sekiro - Test

Ein einsamer Kämpfer und sein Katana stehen im Mittelpunkt von Sekiro - Shadows Die Twice. Das Actionspiel von From Software schickt Spieler in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen.

Sekiro - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /