Kepler-Grafikkarte: Nvidias GTX 680 mit 28-Nanometer-GPU kommt in einer Woche

Am 22. oder 23. März will Nvidia seine erste Grafikkarte mit der neuen Architektur Kepler vorstellen, wie aus der Branche zu hören ist. Erste Bilder in asiatischen Foren bestätigen, dass es sich dabei nicht um ein High-End-, sondern ein Oberklassemodell handeln muss.

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San Jose Convention Center während der GTC 2010
San Jose Convention Center während der GTC 2010 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Für einige Stunden waren bei Chiphell Bilder einer Grafikkarte zu sehen, bei der es sich um die GTX 680 von Nvidia handeln soll, inzwischen sind die Aufnahmen gelöscht. Sie zeigten eine typische PCIe-Karte mit zwei sechspoligen Stromports. Das deutet auf ein Mittelklassemodell mit maximal 225 Watt Leistungsaufnahme hin. Schnellere Grafikarten, die auch mehr Strom benötigen, sind mit je einem sechs- und achtpoligen Anschluss versehen.

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Damit folgt Nvidia offenbar dem Beispiel von AMD mit seiner Serie Radeon 6000: Im Herbst 2010 erschienen dabei auch zuerst die Karten der Oberklasse und später die High-End-Modelle, die mit mehr Rechenwerken und höheren Takten versehen waren. So erklären sich auch frühere Gerüchte, nach denen die GTX 680 nur in manchen Tests die Radeon HD 7970 knapp schlagen kann.

Für die Positionierung sprechen auch die Daten, die bei Chiphell zu finden sind. Die GPU GK104 soll 1.536 Rechenwerke sowie 128 Textureinheiten und 32 Rasterprozessoren besitzen. Zwar sind die Architekturen nur schwer vergleichbar, die Tahiti-GPU der Radeon HD 7970 kommt jedoch nur auf 96 Textureinheiten, besitzt aber auch 32 Rasterprozessoren.

Hard Launch geplant, Karten trotzdem knapp

Nicht ganz einig sind sich die Quellen über den Vorstellungstermin der GTX 680. Am 22. oder 23. März soll es so weit sein. Die Karten sollen dann auch bereits zum Verkauf stehen - allerdings in sehr begrenzten Mengen. Das wäre immerhin noch besser als bei AMD, dessen Ankündigungen zuletzt meist einige Wochen vor dem Verkaufsstart erfolgten. Beide Chipentwickler leiden unter TSMCs anhaltenden Problemen mit der 28-Nanometer-Fertigung.

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Für einen baldigen Marktstart der GTX 680 spricht auch, dass der bisherige Single-GPU-Spitzenreiter von Nvidia in den vergangenen Tagen deutlich günstiger geworden ist. Die GTX 580 ist je nach Angebot teilweise schon unter 350 Euro zu haben, bisher kostete die Grafikkarte stets über 400 Euro.

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