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Kepler Communications: Deutsche Bahn investiert in Satelliteninternet

Die Deutsche Bahn setzt auf IoT über ein globales Satellitennetzwerk von Kepler Communications. Darüber sollen Waren weltweit beim Transport mit Güterzügen verfolgt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Team von Kepler Communications
Das Team von Kepler Communications (Bild: Kepler Communications)

Die Deutsche Bahn beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde des kanadischen Startups Kepler Communications. Das gab DB Digital Ventures am 22. Oktober 2018 bekannt. Angaben zur Höhe der Beteiligung an dem kanadischen Unternehmen wurden nicht gemacht.

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Kepler Communications erklärte, dass es 16 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde unter der Leitung von Costanoa Ventures mit Beteiligung der Deutsche Bahn (DB) Digital Ventures als strategischer Investor eingeworben habe. Die Runde umfasste auch eine Reihe von bisherigen Investoren wie IA Ventures und bringt eine Summe von über 21 Millionen US-Dollar für das Unternehmen auf. "Mit seinem Satellitennetzwerk macht Kepler das Internet der Dinge weltweit verfügbar - unabhängig von Mobilfunkmasten, Ländergrenzen und Roaming-Abkommen", sagte Professor Sabina Jeschke, DB-Vorstand Digitalisierung und Technik.

Das 2015 gegründete Unternehmen aus Toronto mit 20 Beschäftigten baut ein weltweites Kommunikationsnetzwerk auf, durch das IoT-Anwendungen betrieben werden können, unabhängig von Mobilfunkanbietern. Kepler bringt dafür 140 Kleinsatelliten in Brotdosengröße in eine erdnahe Umlaufbahn. Das Netzwerk soll eine globale Standortbestimmung und die Übertragung von Daten, beispielsweise auch über den Zustand von Waren bei einem Transport mit Güterzügen oder Lkw, durch mehrere Länder erlauben. So könnten ab 2022 rollende Container über Sensoren fast in Echtzeit kommunizieren. Die Kepler-Technologie bietet dabei ein eigenes Protokoll für Satellitenkommunikation.

Kleinsatelliten vom Typ Cubesat-3

Das Unternehmen setzt dabei auf Kleinsatelliten vom Typ Cubesat-3. Ein Cubesat ist ein Würfel mit einer Kantenlänge von 10 cm. Der Cubesat-3 besteht aus drei dieser Würfel, ist also 30 cm lang.

Das Konzept sieht vor, dass mindestens ein Satellit jeweils Sichtkontakt zu einer der fünf am meisten genutzten Bahnebenen hat. Einer der Satelliten soll immer in Reichweite einer Bodenstation sein. So kann ein Satellit über die Kepler-Konstellation eine Bodenstation erreichen. Die Übertragungsraten sollen zwischen 1 und 40 MBit/s liegen.

Kepler ist die zehnte Beteiligung des Startup-Fonds der Deutschen Bahn.

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SanderK 23. Okt 2018

Naja, erreicht haben sie schon was, nicht so viel wie viele gerne hätten. Aber ein...


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