KenFM: Ken Jebsen von Anonymous gehackt

Die Aktivisten von Anonymous haben die Website des Verschwörungsideologen Ken Jebsen gehackt und offenbar Infos zu Spendern erbeutet.

Artikel veröffentlicht am ,
Defacement von KenFM
Defacement von KenFM (Bild: Anonymous)

Mitglieder des dezentralen Kollektivs Anonymous haben die Website KenFM des Moderators und Verschwörungsideologen Ken Jebsen angegriffen und nach eigenen Angaben tausende Datensätze zu Spenden und Abonnenten abgreifen können. Das berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Auf der Website sollen zwischenzeitlich Banner mit der Aufschrift "This domain has been seized by Anonymous" (Diese Domain wurde von Anonymous beschlagnahmt) gestanden haben, diese wurden jedoch mittlerweile wieder entfernt. Anonymous berichtete auch, dass die Website nach dem Defacement gelöscht worden sei. Mittlerweile ist sie jedoch wieder erreichbar.

Die Angreifer sollen eine komplette Kopie der Datenbank von KenFM erbeutet haben. Sie veröffentlichten einen Screenshot der Benutzeroberfläche des Backends von Wordpress. In den Daten des SQL-Dumps sollen sich Hinweise auf 39.000 Daten von Abonnenten sowie Spendeninformationen zu rund 38.000 Euro befunden haben. Die Daten sollen Namen und Mailadressen von Spendern umfassen.

Ken Jebsen war 10 Jahre lang Moderator beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und wurde dann entlassen. Danach setzte er seine Sendung KenFM im Internet fort, bis Youtube diese im November 2020 sperrte. Grund waren mehrfache Verstöße gegen die Community-Richtlinien zu medizinischen Fehlinformationen über Covid-19.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bluejanis 17. Jun 2021

Das wäre z.B. ein Grund: Es sollte für alle gelten. Ich habe für meine Antwort leider...

Bluejanis 17. Jun 2021

Betrifft nicht den konkreten Fall, aber wie verhält es sich mit den Enthüllungen von...

IZgMF 16. Jun 2021

Derartige Geschäfte des Vereins Diagnose-Funk wären mir neu. Können Sie die Vorwürfe mit...

RipClaw 15. Jun 2021

Die Klopapierhersteller würde es freuen. Ein Konkurrent weniger.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Globales Ausfallchaos
Elon Musk verbannt Crowdstrike

Elon Musk, der Chef von Tesla und SpaceX, hat die Software von Crowdstrike aus den Systemen der Firmen entfernen lassen.

Globales Ausfallchaos: Elon Musk verbannt Crowdstrike
Artikel
  1. Windows 95 in Aktion: Uralte Systeme bewahren Airline vor Crowdstrike-Panne
    Windows 95 in Aktion
    Uralte Systeme bewahren Airline vor Crowdstrike-Panne

    Die Fluggesellschaft Southwest Airlines zeigt sich von den weltweiten IT-Ausfällen unbeeindruckt. Und auch Russland bleibt aufgrund westlicher Sanktionen verschont.

  2. Bundesnetzagentur: Miete für Leerrohre der Telekom festgelegt
    Bundesnetzagentur
    Miete für Leerrohre der Telekom festgelegt

    Die Telekom muss Konkurrenten ihre Leerrohre zugänglich machen. Die Preise hat die Bundesnetzagentur festgelegt - niedriger, als die Telekom es fordert.

  3. Essenbach: Neue KI-Ampel in Bayern sorgt für Wirbel
    Essenbach
    Neue KI-Ampel in Bayern sorgt für Wirbel

    In der Gemeinde Essenbach erregt seit drei Monaten eine KI-gesteuerte Ampel die Gemüter. Der Betreiber warnt vor zu hohen Erwartungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Games für 49€ • XXL Sale bei Alternate: Samsung 970 EVO Plus 2 TB 134,90€, Sharkoon Skiller SGK3 49,90€ • MindStar: ASRock RX 6750 XT Phantom D OC 309€, Lexar ARES RGB 32 GB DDR5-6000 99€ und NM790 4 TB 219€ • AeroCool Prime 25€ • Nintendo Switch OLED + Mario Kart Live 339€ [Werbung]
    •  /