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Kekserlass: Siemens fordert Sparen bei Kaffee und Keksen

Die Beschäftigten bei Digital Industries müssen Lohneinbußen hinnehmen. Zudem fordert Siemens nachdrücklich weniger Verbrauch bei Kaffee und Keksen. Der Vorstandschef bekommt 14,25 Millionen Euro.

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Weihnachtsplätzchen
Weihnachtsplätzchen (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Siemens soll eine nachdrückliche Aufforderung an die Beschäftigten herausgegeben haben, bei Kaffee und Keksen zu sparen, berichtet die IG Metall laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Zudem seien an einigen Standorten etwa in Südwestdeutschland die Weihnachtsfeiern gestrichen worden.

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Dies sorgt laut IG Metall bei den Beschäftigten für Unverständnis über Kostensenkungen an den falschen Stellen. Der Aufruf werde spöttisch als "Kekserlass" bezeichnet, berichtet die Gewerkschaft.

Vielen Beschäftigten bei Digital Industries werde tief in die Tasche gegriffen: Siemens habe einseitig für viele die 40-Stunden-Verträge gekündigt. Für die Betroffenen bedeute das massive Einbußen auf der Gehaltsabrechnung, erklärte die IG Metall.

"Gerade in Kombination mit der Absicht, die Dividenden erneut um 10 Cent anzuheben, und der Nachricht über satte Vorstandsbezüge sorgt diese Maßnahme bei den Betroffenen in den Betrieben für erhebliches Unverständnis", schreibt die Gewerkschaft. Die neuesten Ankündigungen zu Digital Industries brächten das Fass zum Überlaufen.

Siemens-Chef Joe Kaeser bekommt für das abgelaufene Geschäftsjahr 14,25 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr erhält Kaeser damit rund 48,5 Prozent mehr, zuvor seien es 9,6 Millionen Euro gewesen, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Grund sei eine Umstellung der Bonusregeln. Joe Kaeser ist einer der am besten bezahlten Vorstandschefs in Deutschland.

Ein Siemens-Sprecher sagte dem Spiegel, die Maßnahme sei mit dem Betriebsrat abgesprochen worden. Eine generelle Streichung von Weihnachtsfeiern gebe es nicht, auch der Konsum von Kaffee und Keksen sei weiterhin erlaubt.

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