Keine Zombie-Lösungen mehr: BMW baut eigene Elektroauto-Plattform

BMW will von der Strategie abweichen, alle Antriebe in einer Plattform einbauen zu können. 2025 kommt die reine E-Auto-Plattform.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW-Logo auf einem Auto
BMW-Logo auf einem Auto (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Nach einem Bericht der Automobilwoche konnte sich Betriebsratschef Manfred Schoch bei BMW durchsetzen. Der Manager forderte schon seit langer Zeit, dass BMW eine reine E-Auto-Plattform entwickeln und einsetzen muss. Bisher hat das Unternehmen eine andere Strategie verfolgt. Die Autoplattformen sollten stets für alle Antriebe, also auch für Verbrennungsmotoren und Plugin-Hybride sowie für rein batterieelektrische Antriebe, geeignet sein. So gibt es beispielsweise den BMW Mini sowohl als Benziner, Diesel, Plugin-Hybrid und recht neu auch als E-Auto. Dafür sind viele Kompromisse notwendig.

Stellenmarkt
  1. Doktorand*in (d/m/w) Process Mining
    OSRAM GmbH, Regensburg
  2. Referatsleiter / Referatsleiterin (m/w/d) Anwendungsentwicklung
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Sankt Augustin
Detailsuche

Dem Bericht nach soll die neue Plattform nach 2025 im neuen Werk in Ungarn zum Einsatz kommen. Danach werden auch die anderen Werke dafür fit gemacht. Dazu sagte BMW-Vorstandschef Oliver Zipse: "Wir richten unsere Fahrzeugarchitektur ab Mitte des Jahrzehnts neu aus."

Details nannte der Unternehmenschef nicht, sondern formulierte nur das Ziel, mit der neuen Architektur ein Gesamtoptimum schaffen zu wollen. Es handelt sich um ein Vorstandsprojekt, für das eine neue Abteilung gegründet wurde.

Ende 2021 will BMW mit dem i3, dem Mini Cooper SE, dem BMW iX3, dem BMW iNext sowie dem BMW i4 fünf vollelektrische Serienfahrzeuge anbieten. Später soll auch die kommende Generation des BMW 7er unter anderem als vollelektrisches Fahrzeug verkauft werden. 2023 will das Unternehmen 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße haben - 13 davon vollelektrisch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Keyla 07. Nov 2020

Ich finde den Aiways U5 auch interessant. Zwar auch noch zu teuer, aber deutlich...

Karl-Heinz 05. Nov 2020

Per Hermes? Find' ich mutig würde ich nur machen, wenn ich mir sicher bin, ich...

Kaiser Ming 05. Nov 2020

Hut ab



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Heimnetze: Die Masche mit dem Nachbarn
    Heimnetze
    Die Masche mit dem Nachbarn

    Heimnetze sind Inseln mit einer schmalen und einsamen Anbindung zum Internet. Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist.
    Von Jochen Demmer

  2. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  3. Übernahme: Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um
    Übernahme
    Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um

    Die US-Regierung sieht Twitter als Wiederholungstäter bei Datenschutzverstößen und Elon Musk will sich das Geld für die Übernahme nun anders besorgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindstar (u. a. Palit RTX 3050 Dual 319€, MSI MPG X570 Gaming Plus 119€ und be quiet! Shadow Rock Slim 2 29€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) • Viewsonic-Monitore günstiger • Alternate (u. a. Razer Tetra 12€) • Marvel's Avengers PS4 9,99€ • Sharkoon Light² 200 21,99€ [Werbung]
    •  /