Keine staatlichen Hilfen geplant: US-Regierung wird KI-Unternehmen nicht retten

David Sacks, KI-Berater des US-Präsidenten, hat erklärt, dass die US-Regierung KI-Unternehmen keine staatlichen Hilfen zukommen lassen werde. In einem X-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) schrieb er dazu: "Es wird keine Rettungsaktion des Bundes für KI geben. Die USA haben mindestens fünf große Pionierunternehmen. Wenn eines scheitert, werden andere seinen Platz einnehmen."
Wie CNBC berichtet(öffnet im neuen Fenster) , ging dieser Aussage eine Forderung von OpenAIs Finanzchefin Sarah Friar voraus. Diese äußerte, dass neben privaten Kapitalgebern und Banken auch staatliche Absicherungen sowie Garantien dabei helfen könnten, die Infrastrukturinvestitionen des Unternehmens zu decken.
In einem nachfolgenden Beitrag auf Linkedin(öffnet im neuen Fenster) machte Friar deutlich, dass OpenAI keine staatlichen Absicherungen anstrebe. Ihre Wortwahl habe zu Missverständnissen geführt und sie habe lediglich klarstellen wollen, dass der Aufbau industrieller Kapazitäten sowohl die Mitwirkung des privaten Sektors als auch der US-Regierung erfordere.
Sam Altman reagierte auf Kritiker
Sacks reagierte auf diese Stellungnahme mit einem weiteren X-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) und erklärte, dass er nicht glaube, dass irgendjemand tatsächlich um eine Rettungsaktion gebeten habe. Im Falle von OpenAI mehren sich allerdings die kritischen Stimmen, da das Unternehmen Investitionsverpflichtungen in Höhe von einer Billion US-Dollar für die nächsten zehn Jahre eingegangen ist.
Auch die Bewertung von OpenAI ist mit 500 Milliarden US-Dollar deutlich höher als der Umsatz. Dieser wird für das Jahr 2025 auf etwa 13 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sam Altman, CEO von OpenAI, reagierte auf Kritiker , indem er sagte, dass es nur wenige Möglichkeiten gebe, woran OpenAI scheitern könnte. Dazu zählte er, keinen ausreichenden Zugang zu Rechenleistung zu haben.
Die hohen Investitionen der KI-Branche in Recheninfrastruktur sorgt bei Anlegern für Nervosität . Diese befürchten, dass sich die hohen Ausgaben negativ auf die zu erwartenden Renditen auswirken könnten.



