Keine Sonderregel: Trump bleibt dauerhaft auf Twitter gesperrt

Während das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Trump läuft, muss der Ex-Präsident auf den sozialen Medien weiter schweigen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ob Donald Trump seinen Account irgendwann ganz löscht?
Ob Donald Trump seinen Account irgendwann ganz löscht? (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Der Kurznachrichtendienst Twitter sieht für den von der Plattform verbannten früheren US-Präsidenten Donald Trump keinen Weg zurück. "Unsere Regeln sollen dafür sorgen, dass niemand zur Gewalt anstiftet. Wenn jemand das tut, entfernen wir ihn von der Plattform - und unsere Regeln erlauben es Leuten nicht zurückzukommen", sagte Finanzchef Ned Segal am Mittwoch im TV-Sender CNBC. Das gelte sogar dann, wenn Trump ein weiteres Mal zum US-Präsidenten gewählt werden würde.

Twitter sperrte Trumps Konto Anfang Januar. Hintergrund waren wiederholte Behauptungen Trumps, wonach die Präsidentschaftswahl vom vergangenen November gefälscht und ihm der Wahlsieg gestohlen worden sei. Die Äußerungen hatten nach einer Rede Trumps vor seinen Anhängern am 6. Januar 2021 in Washington D.C. zum Sturm auf das Kapitol geführt. Inzwischen läuft gegen Trump wegen Anstiftung zur Aufruhr bereits das zweite Amtsenthebungsverfahren, obwohl er sein Amt am 20. Januar 2021 an seinen Nachfolger Joe Biden übergeben musste.

Segal begründete die Dauersperre mit den Worten: "So wie unsere Regeln funktionieren: Wenn man von der Plattform entfernt wurde, wurde man von der Plattform entfernt - egal, ob man ein Kommentator, ein Finanzchef oder ein früherer oder amtierender Staatsdiener ist."

Der Twitterbann für Trump wurde in der Öffentlichkeit weitgehend begrüßt. Allerdings warnten Kritiker vor einem Präzedenzfall.

Trumps Konten auf Facebook und Youtube bleiben ebenfalls bis auf weiteres gesperrt. Facebook lässt den Schritt aber von einem unabhängigen Gremium prüfen, das die Entscheidung des Unternehmens kippen kann. Twitter hat kein solches Gremium.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung

Abonnenten von Netflix müssen sich in Deutschland darauf einstellen, dass das Konto gesperrt wird, falls es unerlaubt mit anderen geteilt wird.

Streaming: Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung
Artikel
  1. Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
    Militär
    China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

    Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

  2. Pyka Pelican Cargo: Weltgrößtes autonomes Elektro-Frachtflugzeug vorstellt
    Pyka Pelican Cargo
    Weltgrößtes autonomes Elektro-Frachtflugzeug vorstellt

    Der Pyka Pelican Cargo soll das weltweit größte autonome elektrische Frachtflugzeug sein und 320 km weit fliegen können.

  3. AI Classifier: ChatGPT-Erfinder wollen Texte von Maschinen erkennen
    AI Classifier
    ChatGPT-Erfinder wollen Texte von Maschinen erkennen

    Bei ersten Versuchen werden von ChatGPT verfasste Texte von AI Classifier noch zu selten korrekt erkannt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ • Asus Mainboard 279€ • Bosch Prof. bis -55% • PCGH Cyber Week • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% [Werbung]
    •  /