Zu hohe Investionen: Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Bosch hat sich trotz des Engagements in der Elektromobilität gegen eine eigene Akkuzellenproduktion entschieden. Auch die Forschung für bessere Akkuzellen will das Unternehmen zurückfahren oder verkaufen.

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Bosch will auch künftig keine Akkuzellen für Elektroautos bauen.
Bosch will auch künftig keine Akkuzellen für Elektroautos bauen. (Bild: Bosch)

Der Autozulieferer Bosch will keine eigenen Akkuzellen bauen, sondern sich auf die Produktion von Schlüsselkomponenten des elektrischen Antriebs wie Elektromotor, Leistungselektronik und Batteriesysteme konzentrieren. Die Entscheidung habe wirtschaftliche Gründen, sagte Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

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Bosch zufolge belaufen sich allein die Anfangsinvestitionen in eine wettbewerbsfähige und marktrelevante Zellfertigung auf rund 20 Milliarden Euro. Dies sei zu risikoreich, zumal Betriebskosten in Milliardenhöhe dazu kämen. Der Akku ist das Herzstück eines Elektroautos: Dort entscheiden sich weitgehend die Reichweite, die Ladedauer und die Haltbarkeit der Fahrzeuge. Bosch entwickelt jedoch Lösungen für die Ladeinfrastruktur.

Das im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie tätige Gemeinschaftsunternehmen Lithium Energy and Power (LEAP) wird aufgegeben. Das zur Festkörperzelltechnologie forschende Tochterunternehmen Seeo, das Bosch erst Ende 2015 kaufte, soll veräußert werden. Seeo entwickelte mit Drylyte eine Lithium-Festkörperbatterie, die keine Flüssigkeiten oder Gels enthält. Stattdessen besteht das Elektrolyt aus festen Polymeren, die weniger feuergefährdet und leichter als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus sind sowie mehr Energie speichern sollen. Marktreif sind diese Akkus jedoch noch nicht.

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