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Keine Entlassungen: Vodafone schließt einen Standort in Deutschland

Vodafone wird seinen Standort im D2-Park Ratingen aufgeben. Alle 1.200 Beschäftigten sollen künftig in der Konzernzentrale arbeiten, einen Stellenabbau solle es nicht geben.
/ Achim Sawall
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Vodafone Campus in Düsseldorf (Bild: Vodafone)
Vodafone Campus in Düsseldorf Bild: Vodafone

Vodafone Deutschland wird 1.200 Arbeitsplätze von der Stadt Ratingen in die Konzernzentrale in Düsseldorf verlagern. Dies berichtet die Rheinische Post(öffnet im neuen Fenster) unter Verweis auf Unternehmensquellen. Die Mietverträge für den Standort in Ratingen sollen 2018 auslaufen. In der Düsseldorfer Konzernzentrale Vodafone Campus soll Platz geschaffen werden, indem dort untergebrachte rund 1.000 Beschäftigte von Fremdfirmen ihre Büros räumen.

Vodafone-Sprecher Volker Petendorf hat Golem.de den Bericht weitgehend bestätigt. "Die Geschäftsführung von Vodafone Deutschland plant, den Ende 2018 auslaufenden Mietvertrag für den langjährigen Standort im D2-Park Ratingen nicht zu verlängern. Die rund 1.200 Mitarbeiter der Niederlassung West aus Ratingen sollen bis Ende 2018 vom angemieteten Standort D2-Park an den Vodafone-Campus in Düsseldorf umziehen. Hierfür wollen wir die Arbeitsflächen, die wir derzeit für externe Dienstleister vorhalten, reduzieren." Zusätzlich werde überlegt, für Kollegen der Vodafone Group, die derzeit am Campus untergebracht sind, ungenutzte Kapazitäten am Standort Rehhecke in Ratingen zu nutzen. Die 1.200 aus Ratingen würden am Campus somit ausreichend Platz finden.

Callcenter, Technik und Vertrieb

Mit dem Umzug sei kein Arbeitsplatzabbau verbunden. In Ratingen befinden sich heute Callcenter, Technik und Vertrieb, am Campus Zentralfunktionen, so dass es keine Aufgabendopplung gebe. Anlass für die Planungen sei der über 20 Jahre alte Standort D2-Park, in dem das gegenwärtig genutzte Arbeitsplatzkonzept nicht umgesetzt werden könne.

Die Entfernung zwischen beiden Standorten beträgt rund 17 Kilometer. Für die geplanten Umzüge würden Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, sagte Petendorf.


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