Kein User-Upgrade: Austauschbare SSD des Mac Studio ist keine SSD

Der Mac Studio verfügt über einen austauschbaren Speicher und einen zweiten Steckplatz. Doch eine SSD ist es nicht, der Controller ist auf dem SoC.

Artikel veröffentlicht am ,
Die SSD im Mac Studio
Die SSD im Mac Studio (Bild: Luke Miani/Screenshot: Golem.de)

Der Youtuber Luke Miani zeigt in einem Video, dass Apples Mac Studio zwar austauschbare Speicher besitzt, dieser jedoch von Nutzern nicht gegen andere Modelle ausgetauscht werden könnten.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler .NET (m/w/d)
    ROBUR Automation GmbH, Niedernberg
  2. Koordinator für Live-Online-Trainings (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Bei einigen Tests überprüfte Miani, ob der Mac aufrüstbar sei oder nicht. Er nahm einen gelöschten Speicher aus einem zweiten Gerät und setzte sie in den offenen Steckplatz des ersten Geräts ein. Der Rechner ließ sich daraufhin nicht hochfahren. Dann tauschte Miani die Steckkarten zwischen zwei Mac Studios aus und stellte erneut fest, dass keines der beiden Geräte booten konnte.

Der Grund ist schnell gefunden: Es handelt sich bei den verbauten Steckkarten nicht um eingenständige SSDs, sondern um simple NAND-Flash-Module. Der Speichercontroller ist bei M1-Geräten im SoC selbst integriert. Entsprechend funktionieren handelsübliche SSDs mit eigenem Controller nicht. Auch ist ein einfacher Austausch der Module nicht ohne Weiteres möglich, da verschlüsselte Daten auf den Modulen über einen Schlüssel gesichert werden, der auf dem im SoC integrierten Controller abgelegt ist.

Golem Akademie
  1. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.05.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei anderen aktuellen Modellen verlötet Apple die SSDs in den Geräten, Ausnahme ist der Mac Pro. Die Verwendung von Steckplätzen ließ die Hoffnung aufkommen, dass Nutzer den Speicher doch erweitern könnten. Allerdings ist immer noch nicht ausgeschlossen, dass Apple eines Tages eigene Speichermodule anbietet.

Der Mac Studio ist ab 2.299 Euro erhältlich. Dafür gibt es den M1 Max mit 10-Core-CPU, 24-Core-GPU und 16-Core-Neural-Engine, 32 GByte gemeinsamem Arbeits­speicher und einem 512 GByte großen SSD-Speicher.

Apple Mac Studio M1 Max, MAC-System

Den günstigsten Mac Studio mit M1 Ultra gibt es ab 4.599 Euro. Dafür bekommen Kunden eine 20-Core-CPU, eine 48-Core-GPU und eine 32-Core-Neural-Engine sowie 64 GByte gemeinsamen Arbeits­speicher und eine SSD mit 1 TByte Kapazität. In der Topausstattung kostet der Mac Studio 9.199 Euro.

Nachtrag vom 22. März 2022, 8:48 Uhr

Wir haben den Fehler korrigiert, dass die SSDs durch eine Softwaresperre nicht aufrüstbar seien. Tatsächlich ist der Austausch bereits durch das M1-SoC nicht ohne Weiteres möglich. Wir haben einen entsprechenden Absatz eingefügt und entschuldigen uns für den Fehler.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nehana 23. Mär 2022 / Themenstart

Überall. Im Moment werden sie praktisch auf allen bezogenen Kanälen diskutiert, lang und...

Roman123 23. Mär 2022 / Themenstart

die Frage wäre woher du diese gegenteiligen Informationen hast oder ob du diese...

Mangnoppa 22. Mär 2022 / Themenstart

Verstehe ich das richtig: Mit jedem auf dem verschlüsselten System angelegten Benutzer...

Bernd Bandekow 22. Mär 2022 / Themenstart

Und genau da bin ich mir nicht so sicher. Man hat hier auf der einen Seite den M1 mit...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Militär
Kernkraft im Weltall von Vernunft bis möglichem Betrug

Zwei Techniken sollen 2027 mit Satelliten fliegen, ein Fusionsreaktor und eine Radioisotopenbatterie. Nur eine davon ist glaubwürdig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

US-Militär: Kernkraft im Weltall von Vernunft bis möglichem Betrug
Artikel
  1. Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co: Die Qual der VPN-Wahl
    Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co
    Die Qual der VPN-Wahl

    Wer sicher im Internet unterwegs sein will, braucht ein VPN - oder doch nicht? Viele Anbieter kommen jedenfalls gar nicht erst in Frage.
    Von Moritz Tremmel

  2. Hackerangriff: Vertrauliche Dokumente bei Angriff auf TU Berlin entwendet
    Hackerangriff
    Vertrauliche Dokumente bei Angriff auf TU Berlin entwendet

    Nach dem IT-Angriff auf die TU Berlin sind Passwörter und Zeugnisse entwendet worden. Die Wiederherstellung dauerte teils Monate.

  3. Samsung Galaxy Book Pro 360 bei Amazon mit 400 Euro Rabatt
     
    Samsung Galaxy Book Pro 360 bei Amazon mit 400 Euro Rabatt

    Spannende Produkte zu günstigen Preisen gibt es bei Amazon auch heute. Satte Rabatte gibt es auf das Samsung Galaxy Book Pro 360 und vieles mehr.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /