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Kein Update: Aus für Skype auf alten Macs

Mac-Nutzer, die noch mit Leopard (Mac OS X 10.5) arbeiten und Skype verwenden, stehen vor einem Problem: Die Software arbeitet seit kurzem nicht mehr mit dem Betriebssystem zusammen. Ein Update des Betriebssystems ist aber nicht immer möglich.
/ Andreas Donath
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Skype unterstützt ältere OS-X-Versionen nicht mehr. (Bild: Andreas Donath)
Skype unterstützt ältere OS-X-Versionen nicht mehr. Bild: Andreas Donath

Mac-Nutzer, die etwas ältere Betriebssysteme wie Mac OS X 10.5 oder noch ältere Versionen einsetzen, konnten bis vor kurzem problemlos Skype verwenden, doch damit scheint nun Schluss zu sein. Die Software verlangt ein Update, doch auch wenn man das einspielt, erscheint weiterhin die Meldung, dass sie veraltet sei.

Das betrifft auch Nutzer, die noch ein Gesprächsguthaben für kostenpflichtige Telefonate haben. Im Skype-Mac-Forum(öffnet im neuen Fenster) herrscht wegen der Probleme entsprechend große Aufregung. Ein Skype-Mitarbeiter hat in dem Forum geschrieben, dass es kein Update gibt, das für Leopard-Anwender (Mac OS X 10.5) geeignet ist. Er antworte aber nicht auf Fragen, ob es Pläne gibt, das wieder zu ändern.

Der Hinweis von Skype, doch auf eine neuere Version des Betriebssystems umzusteigen, ist in der Praxis für viele Anwender untauglich. Mac OS X 10.5(öffnet im neuen Fenster) war die letzte OS-X-Version, die noch mit Rechnern auf PowerPC-Basis funktionierte, während bei OS X 10.6 dann nur noch Intel-Macs unterstützt wurden.

Der schnelle Wechsel der Betriebssystemversionen sorgt immer wieder für Unmut. Selbst für die Nachfolgeversion Mac OS X 10.6 Snow Leopard liefert Apple mittlerweile keine Updates mehr. Das letzte Sicherheitsupdate für Snow Leopard wurde im September 2013 verteilt. Apple versorgte in der Vergangenheit eigentlich nur die aktuelle und die vorhergehende Version von OS X mit Updates. Von dieser inoffiziellen Regel wich der Hersteller mit den Sicherheitsupdates für Lion und Mountain Lion allerdings einmal ab.

Diese Aktualisierungsgeschwindigkeit dürften nicht alle Kunden vornehmlich aus Unternehmen mitmachen. Apple hat keine offizielle Support-Ende-Regelung verlauten lassen wie etwa Microsoft bei den Windows- und Office-Versionen. Das gilt auch für viele andere Softwarehersteller.


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