Kein Ransomware-Angriff: IT-Probleme bei Audi

Die Standorte von Autohersteller Audi haben offenbar IT-Probleme, Rechner könnten nicht genutzt werden. Die Produktion sei nicht betroffen.

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Audi behebt derzeit seine IT-Probleme.
Audi behebt derzeit seine IT-Probleme. (Bild: Andreas Gebert/Getty Images)

Der zum Volkswagenkonzern gehörende Autohersteller Audi hat offenbar bereits seit Montagmittag mit weitreichenden IT-Problemen zu kämpfen. Davon betroffen sind die deutschen Standorte des Unternehmens, wie zuerst der Donaukurier berichtete. Eine Sprecherin von Audi hat Golem.de die IT-Probleme auf Nachfrage ebenfalls bestätigt.

Zum Ausmaß gibt es bisher keine genauen Angaben vonseiten des Unternehmens. Nur so viel: "Aktuell gibt es keine Auswirkungen auf die Audi-Produktion". Der Donaukurier, der an Audis Stammsitz Ingolstadt erscheint, hatte zuvor unter Verweis auf Unternehmenskreise berichtet, dass die Bildschirme in den Büros "plötzlich schwarz geworden" seien. Die Rechner ließen sich anschließend auch nicht mehr hochfahren. Diese Darstellung deutet auf Probleme mit Backend- oder Serversystemen hin.

Ebenso könnten aber auch die Systeme des Konzerns direkt angegriffen worden sein. Das wiederum schließt Audi aber explizit aus. Dazu heißt es: "Nach aktuellem Kenntnisstand kann ein Angriff von außen, also ein Cyberangriff, ausgeschlossen werden". Den Angaben des Unternehmens zufolge sei der Fehler inzwischen auch erkannt worden und soll behoben werden: "Die Audi-IT hat mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, welche nun mit den Unternehmensbereichen umgesetzt wird". Weitere Details zu den Problemen möchte Audi nicht nennen.

Welche Ursache plötzliche Abstürze sowie das Verweigern des Boot-Vorgangs an einer Vielzahl von Rechnern an mehreren Standorten haben könnte, ist ohne nähere Kenntnisse der IT von Audi kaum zu beurteilen. Möglich erscheinen hier zunächst etwa ein Aufbau mittels Thin-Clients oder auch sogenannte Attestation-Systeme, die den Zustand der Software von Rechnern überprüfen, um so eine Infiltrierung mit Schadcode zu erkennen und zu vermeiden. Stehen derartige Serversysteme nicht bereit, kann dies dazu führen, dass die Client-Rechner nicht mehr starten.

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