Kein Pinewood vs. Fire TV oder Apple TV: Sonos-Chef bestätigt das Ende für eigenes Streaminggerät
Strategieänderung bei Sonos: Das Unternehmen hat alle Arbeiten an einem eigenen Streaminggerät aufgegeben, wie der Sonos-CEO Tom Conrad im Gespräch mit Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) erklärte. Somit bleibt es dabei, dass das Unternehmen Lautsprecher und Kopfhörer verkauft.
Conrad begründet die Entscheidung mit Personalmangel: "Wir hatten einfach nicht genug Softwareressourcen, um es gut umzusetzen." Das Gerät trug den internen Codenamen Pinewood und erstmals hat Sonos offiziell die Existenz des Produkts bestätigt.
Seit rund 2,5 Jahren gab es immer wieder Berichte aus dem Sonos-Umfeld, dass das Unternehmen unter dem Codenamen Pinewood ein Gerät für Videostreaming auf den Markt bringen will. Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die Arbeiten an der Pinewood-Box unterbrochen wurden, aber der Plan war wohl damals noch nicht vom Tisch.
Sonos wollte in eine neue Produktkategorie einsteigen
Zuvor sahen interne Pläne von Sonos vor, dass die Pinewood-Box im zweiten Halbjahr 2025 auf den Markt kommen sollte. Nach dem ANC-Kopfhörer Ace von Sonos wollte Sonos mit Pinewood abermals in eine für das Unternehmen neue Produktkategorie vorstoßen.
Intern sollen Sonos-Mitarbeiter bereits vor einem Jahr die Befürchtung geäußert haben, dass mit Pinewood die Erfahrung mit dem Ace-Kopfhörer wiederholt werde, der für Sonos zu einem Flop wurde . Der Kopfhörer muss sich in einem hart umkämpften Markt behaupten, und das würde bei einem Streaminggerät auch so sein.
Im November 2024 hatte Sonos erstmals offiziell bestätigt, dass intern an einem Videostreaminggerät gearbeitet werde . Dabei wollte Sonos mit der US-Werbefirma The Trade Desk zusammenarbeiten, die ein neues Smart-TV-Betriebssystem entwickelt, das den TV-Markt revolutionieren soll.
Das App-Debakel hat Sonos geschadet
Diese Woche stellte Sonos zwei neue Multiroom-Lautsprecher vor: Den Era 100 SL sowie den mobilen Lautsprecher Play , die das Sortiment des Anbieters erweitern sollen.
Sonos hatte sich vor knapp zwei Jahren mit einer damals neuen Sonos-App viel Ärger eingehandelt . Der neuen App fehlten nicht nur viele Funktionen, sondern sie lief auch sehr unzuverlässig . Als Folge davon gingen die Verkaufszahlen bei Sonos zurück und der Chef wurde ausgetauscht .
- Anzeige Hier geht es zum Sonos Era 300 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



